Ideen für Kampagnen sammeln - Brainstorming als ideale Möglichkeit

Ideen/Kampagnen 2018

Zielführende und effektive Kampagnen zu starten, ist heutzutage unerlässlich, wenn man am Markt bestehen will. Kaum eine andere Werbemaßnahme erzeugt so viel positive Außenwirkung, als eine professionell gestaltete und inhaltlich wertvolle Kampagne. Was sollte dabei allerdings beachtet werden, wo lassen sich Ideen finden und wie findet effektive Inspiration statt?

Jeder, der jemals in einem Team war, in dem nichts Nützliches hervorgebracht wurde, weiß wie frustrierend das ist. Zu viel Leerlauf und Ideenlosigkeit können hinderlich sein. Hingegen sind gute und nutzbringende Brainstorming-Sitzungen geradezu revitalisierend. Der beste Weg, um die Kreativität nur so sprudeln zu lassen, besteht keinesfalls darin, das Team an einen Konferenztisch zu setzen und zu bitten Ideen zu äußern. Es muss hingegen geschafft werden, die Teamteilnehmer aus ihrer traditionellen Denkweise herauszuholen und neue Denkansätze zu kreieren.

Hier sind ein paar kreative Möglichkeiten, um Brainstorming-Sitzungen zu beleben, und die Ideen des Teams zu verbessern.


Zuerst besonders schlechte Ideen vorstellen

Die besten Brainstorming-Sitzungen finden statt, wenn sich alle körperlich wohl fühlen, und ihre Ideen in den Raum werfen – ganz unabhängig von deren Wert. Es kann Team-Mitglieder geben, die zunächst das Gefühl haben, ihre Ideen würden wenig oder gar nichts zur Zielstellung beitragen, und dann lieber gar nichts sagen. Studien haben gezeigt, dass Menschen besonders dann nicht aus sich herausgehen, wenn Führungspersonen anwesend sind, die zu deutlich ihre vermeintliche Überlegenheit herauskehren. Dies wiederum kann in vielen Fällen sogar zu einem erheblichen Produktivitätsverlust in Brainstorming-Gruppen führen.

Teilnehmer locker werden lassen

Eine Möglichkeit, die Teilnehmer ausreichend locker werden zu lassen, ist die, zunächst für 10 Minuten mit einer Reihe von schlechten Ideen zu beginnen. Dabei kann der Teamleiter selbst Beispiele geben, nur um zu zeigen, was gute von schlechten Ideen unterscheidet. In einer solchen Vorphase gehen andere Teilnehmer dann oft aus sich heraus, besonders dann, wenn das Brainstorming in einem lockeren und freundschaftlichen Ton stattfindet. Sobald einige Zeit damit verbracht wurde, Ideen auszutauschen und dabei vielleicht sogar einiges an Gelächter zu hören war, ist das Eis gebrochen und genau diese aufgelockerte Atmosphäre geschaffen, die den weiteren Verlauf des Meetings bestimmt.

Themen aufbrechen und neu aufbauen

Ein guter Weg um Ideen aufzubrechen ist der, diese in viele Einzelthemen zu verwandeln und anschließend neu aufzubauen. Wird mit einem allgemeinen Thema begonnen, sollte also versucht werden dies in Details zu zerlegen, nur um zu sehen ob sich andere Ideen davon abzweigen lassen. Auch das Gegenteil ist möglich, indem zunächst eine spezifische Idee in einer breiteren Perspektive abgebildet wird. Eine weitere Möglichkeit der Ideengestaltung besteht darin, jede Person im Raum zwei oder drei Ideen auf einem Zettel notieren zu lassen. Dann tauschen die Teilnehmer die Notizen mit anderen Team-Mitgliedern Papiere aus und darauf werden dann neue Ideen aufgebaut. Dabei sollte die Reihenfolge der notierten Themen mehrfach gedreht und gewendet und von allen Seiten beleuchtet werden, um hieraus eine neue Diskussion, basierend auf neuen Ideen zu starten.

Mit Wortspielen spielerisch spielen

Wortspiele können starke Wege sein, um sich von der traditionellen Denkweise zu entfernen, die im Allgemeinen dazu neigt, generische, weniger originelle Ideen zu produzieren. Um diesen Teufelskreis quasi zu durchbrechen kann versuchst werden mit Wortspielen dem Meeting eine neue Wendung zu geben. um ein paar Out-of-the-Box-Gedanken zu sammeln. Eine gute Wortübung schafft einen "Wortsturm". Um diesen zu erzeugen, lässt mach sich ein Wort einfallen. Dabei sollte über dessen Funktion nachgedacht werden, seine Ästhetik, wie es verwendet wird, Metaphern, die damit assoziiert werden können, und so weiter. Dabei lässt man die Ideen natürlich fließen und denken Sie nicht weiter darüber nach - es soll eine kreative Übung sein. Sobald eine Reihe von Wörtern aufgelistet wurde, werden entsprechend ihrer Beziehung zueinander gruppiert. Das Ziel dabei? Weniger offensichtliche Wörter oder Phrasen heraus zu kristallisieren, die für das Projekt der jeweiligen Zielgruppe, an der gerade gearbeitet wird, eine Verbindung herstellen lässt. Dieser sogenannte Wortsturm sollte auf einem Blatt Papier oder einem Flipchart aufgezeichnet werden. Oder mithilfe eines Online-Tools eine visuelle Karte erstellt werden, die nach dem Meeting gespeichert und an das Team gesendet wird.

Mind Mapping

Mind Mapping ist ein weiteres leistungsstarkes Brainstorming-Tool, um verwandte Begriffe und Ideen zu visualisieren. Dabei wird ein Diagramm erstellt, das mit einer zentralen Idee beginnt und diese sich dann in größere Unterthemen verzweigt. Mind Maps lassen sich entweder auf Papier oder einem Whiteboard erstellen, digital gibt es die Möglichkeit eine MindNode App zu verwenden. Ein weiteres Wortspiel ist die Bildung sogenannter "Essenzwörter": Wörter, die den Geist, die Persönlichkeit und die Botschaft, die Sie vermitteln möchten, erfassen - auch wenn sie total verrückt erscheinen.

Ein Moodboard erstellen

Die Kombination von Bildern, Farben und visuell-räumlichen Arrangements können Emotionen und Gefühle aufdecken, die neue Ideen hervorbringen. Es hat sich gezeigt, dass auf diese Art und Weise der Informationsabruf im Vergleich zu herkömmlicheren Lernmethoden erheblich verbessert.

Autorin:

Julia Hagedorn hat 2004 erfolgreich ihren akademischen Abschluss in der Betriebswirtschaftslehre erworben und konnte seitdem bereits für verschiedene Unternehmen in den Bereichen Personalmanagement und Human Resources unterstützend aktiv werden. Seit 2014 arbeitet Frau Hagedorn freiberuflich, wobei ihre Expertise von vielen bekannten Unternehmen regelmäßig in Anspruch genommen wurde.

 

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