Mobile Payment weiter auf Expansionskurs

Mobile Payment

Mobile Payment befindet sich seit Jahren auf dem Vormarsch – momentan entdeckt man auch in China den Trend. Laut aktuellen Hochrechnungen werden bis Jahresende 195 Millionen Chinesen Mobile Payment-Angebote nutzen. Der Trend war bereits auf dem Mobile Word Congress in Shanghai zu beobachten. Experten sind sich sicher, dass China die Mobile Payment-Richtung vorgeben wird. Es gibt kein anderes Land auf der Welt, das derart stark - wie China - Mobile Payment-Angebote nutzt. Es ist davon auszugehen, dass China hier eine führende Rolle einnehmen wird und es nur eine Frage der Zeit ist, bis die westlichen Länder in ähnlichen Ausmaßen auf mobile Payment setzen werden, berichten die Analysten von IG. Wir geben eine kurze Übersicht, über aktuelle Entwicklungen.

Kartenzahlung ist nicht mehr wegzudenken

Kartenzahlung war, ist und bleibt beliebt. Zahlen zeigen, dass sich die Kartenzahlung - seit den 1990er Jahren - verachtfacht hat. Dennoch: 75 Prozent aller Einkäufe werden mit Bargeld bezahlt. Dabei handelt es sich vorwiegend um kleinere Summen. Doch der Trend zum Mobile Payment ist auch in Deutschland zu erkennen. Immer mehr Deutsche bezahlen ihre Einkäufe beim Bäcker auch mit ihrer Karte. Kein Wunder, dass sich die Händler mit neuen Zahlungsgewohnheiten anfreunden und immer mehr Kleinstbetriebe auch auf Kartenzahlungen Rücksicht nehmen. Der Hoffnungsträger, der seit mehreren Jahren hochgelobt wird, nennt sich NFC - Near-Field-Communication. Dabei handelt es sich um die kontaktlose Kartenzahlung. Rund 60 Prozent aller Handelsunternehmen werden noch bis zum Jahresende eine kontaktlose Kartenzahlung anbieten. So können Beträge bis 25 Euro ohne weitere Authentifizierung (etwa mittels Unterschrift oder PIN) kontaktlos mit der Karte bezahlt werden.

Bezahlvorgänge über mobile Endgeräte

Doch nicht nur das kontaktlose Zahlen hat zugenommen; auch Zahlungen über Smartphones und Tablets werden immer beliebter. Vor allem Männer (70 Prozent), jüngere sowie bildungsnähere Konsumenten und auch Besserverdiener (73 Prozent) können sich sehr wohl vorstellen, demnächst via Smartphone oder Tablet zu bezahlen. Auch Frauen (67 Prozent) und "Normalverdiener" (69 Prozent) sind nicht abgeneigt; für Konsumenten, die zwischen 18 und 39 Jahre alt sind, zählt der Bezahlvorgang via mobiler Endgeräte bereits zum Alltag (84 Prozent).

Verdrängt Mobile Payment klassische Bezahlvorgänge?

Der Kunde wird auch dahingehend in die Richtung gedrängt - denn es sind zugeschnittene Angebote und auch elektronische Kundenkarten und Shopping-Apps auf dem Smartphone, die dazu führen, dass man auch keine Berührungsängste mehr vor dem mobilen Bezahlen mittels Smartphone hat. Heute ist Mobile Payment für alle Altersklassen und alle Gesellschaftsschichten geeignet. Auch wenn sich der Kauf auf Rechnung und Kreditkarten noch immer an der Spitze befinden, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis traditionelle Bezahlarten von den vorderen Plätzen verdrängt werden.

Microsoft ist auf dem Vormarsch

Vor allem auch, weil immer mehr Unternehmen "elektronische Geldbörsen" für die Smartphones anbieten. So auch Microsoft. Dank Microsoft Wallet gibt es nun ein "virtuelles Portemonnaie" für Bonus- und Kreditkarten. Auch wenn die App derzeit nur für amerikanische Karten genutzt werden kann, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Angebot auch weltweit zur Verfügung steht. Insider gehen davon aus, dass die App bereits mit Ende des Sommers in Europa und Asien zur Verfügung stehen wird. Dabei können sich Visa oder MasterCard integrieren lassen, sofern die Bank dem Vorgang zustimmt. Derzeit kooperieren insgesamt acht Kreditinstitute mit Microsoft; darunter auch JPMorgan Chase und auch die Bank of America, die zwei größten Kreditinstitute der Vereinigten Staaten. 

 

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