Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstruktur

Die Welt befindet sich stets im Wandel und mit ihr der Konsument. Daher müssen Unternehmen in der Lage sein sich dem Wandel anzupassen, um sich am Markt halten zu können. In den letzten Jahrzehnten entwickelten Konsumenten ein großes Umweltbewusstsein. Nachhaltiges Handeln nahm an Ansehen zu und entsprechend auch nachhaltiges Wirtschaften. Heutzutage sind rund sechzig Prozent der Käufer an sozialen und ökologischen Problemen interessiert.

Was genau ist Nachhaltigkeit?
Nachhaltigkeit beinhaltet nicht nur die Senkung von Abgasen und den kompletten Verzicht auf Schad- und Giftstoffe. Es steht auch für die Rückbesinnung auf die grundlegenden Werte im Umgang mit seinen Mitarbeitern, Stakeholdern und Kunden. Ein Unternehmen, das nicht in diesem Bereich nach zieht und Nachhaltigkeit in die Unternehmensstruktur integriert wird im Wettbewerb auf große Hürden stoßen. Vor allem, wenn es mit jungen Unternehmern konkurrieren muss, die mit dem Umweltbewusstsein aufgewachsen sind und Nachhaltigkeit von Anfang an als Teil ihrer Unternehmensphilosophie betreiben. Fast fünf Prozent aller Umsätze eines Unternehmens entfallen auf nachhaltiges Handeln. Nachhaltiger Versand, umweltfreundliche Sortimentgestaltung und Fair Trade erhöhen den Sympathiefaktor beim Kunden. Dabei rückt der Preis immer weiter in den Hintergrund, so dass Billigkäufer mit der Zeit abnehmen. Der Verbraucher ist bereit einen höheren Preis für Produkte zu zahlen, die seinen Wertvorstellungen entsprechend gehandelt werden.

Nachhaltigkeit im eCommerce
Durch die Globalisierung und das Internet haben die Käufer die Möglichkeit sich über jedes Produkt und jedes Unternehmen ausführlich zu informieren. Sie stehen allem kritisch gegenüber und haben wenig Vertrauen in die Aussagen der Händler. Hier liegt der große Vorteil im eCommerce. Durch den offenen und direkten Informationskanal können Händler und Unternehmen die Wahrhaftigkeit ihres Wirtschaften besser kommunizieren. Videos, Foren und Vergleiche stellen dabei die meist begehrten Kanäle dar. Das Marketing dient dabei als Stütze. Dem Konsumenten zu zeigen, dass nachhaltiges Handeln eine gute Sache ist und ihn sogar dazu zu animieren, bestärkt seine Ideologie. Durch Aktionen wie zum Beispiel "Schenk einer Biene ein zu Hause" von dem Smoothiehersteller innocent, zeigen Unternehmen deutlich ihren Standpunkt und heben sich damit aus der Masse hervor.

Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie am Beispiel von KAISER+KRAFT
Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, müssen auch die Koopertionspartner des Unternehmens den selben Standards folgen. Als Vorbild gilt auf diesem Gebiet das Unternehmen KAISER+KRAFT. Ziel ihres Projektes ist es die Lieferantenkette aktiv zu managen, um so anerkannte Standards in Bezug auf Umweltschutz und soziale Themen in der gesamten Lieferkette zu implementieren. Mit Hilfe einer plattformbasierten IT-Lösung wurden potentielle Partner gebeten einen Online-Fragebogen auszufüllen und Dokumente hochzuladen. Die Ergebnisse wurden analysiert und als Score pro Lieferant ausgewertet. So hatte KAISER+KRAFT die Möglichkeit mit Lieferanten zu kooperieren, die ihren Standards gerecht wurden und auch im B2B Verhältnis imagefördernd sind. Als weiterer Bestandteil dieses Projekts ging der "Code of Conduct" hervor. Dabei handelt es sich um eine Vereinbarung, die die Nachhaltigkeitsprinzipien von KAISER+KRAFT rechtlich verbindlich auflistet und die von jedem Kooperationspartner unterschrieben werden mussten.

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