Donnerstag, 15. Dezember 2011

Online Zahlungsanbieter - Der ultimative Marktüberblick

Diverse Studien belegen, dass die in einem Online-Shop angebotenen Zahlungsarten signifikanten Einfluss auf die Conversionrate und demnach den Erfolg eines Shops ausüben. Mit dem vorliegenden Artikel, möchten wir versuchen, etwas Licht in das manchmal doch ziemlich dunkle Payment-Umfeld in Deutschland zu bringen.


Bereits Mitte 2008 hat der E-Commerce-Leitfaden Online-Käufer im Rahmen einer Studie befragt. Auf die Frage „Was tun Sie, wenn ein Anbieter lediglich die folgenden Zahlungsverfahren anbietet?“, antworteten 79% „Ich verlasse den Webshop und suche nach einem anderen Anbieter“.... (Quelle: Studie „Erfolgsfaktor Payment – der Einfluss der Zahlungsverfahren auf Ihren Umsatz). Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass ein Shop mit jeder weiteren, angebotenen Zahlungsart neue Kunden hinzugewinnen kann.

Jetzt könnte man natürlich sofort argumentieren, dass man dann als Shopbetreiber „einfach“ alle denkbaren Zahlungsvarianten implementiert. In der Theorie wäre dies sicherlich auch richtig, jedoch spielt hier in der Praxis natürlich auch das Thema Rentabilität und Effektivität eine sehr große Rolle. Im Prinzip ist jede Zahlungsart mit zusätzlichen Kosten bzw. Aufwänden verbunden. Als Shopbetreiber sollte man daher möglichst frühzeitig eine Kosten-/Nutzenrechnung – insbesondere unter Berücksichtigung der jeweiligen Zielgruppe und des Konkurrenzumfeldes – anstellen und auf dieser Basis die passenden Zahlungsarten auswählen. So macht es möglicherweise keinen Sinn, bei Kleidung für „ältere Semester“ nur Vorauskasse und PayPal als Zahlungsarten anzubieten.

Natürlich spielen bei dienstleistergebundenen Zahlarten die Transaktionskosten eine große Rolle. Shopeinsteiger unterschätzen aber häufig zwei weitere Kostenfaktoren: die Ausfallkosten sowie die Prozesskosten der unterschiedlichen Zahlarten. So ist gerade bei Händlern die beliebte Zahlungsart der Vorkasse zwar sehr ausfallsicher, dafür ist das Handling aber aufwändig. Im Gegenbeispiel kann die Zahlung per Kreditkarte für Händler mitunter etwas teurer werden, das Zahlungsausfallrisiko mit entsprechenden Maßnahmen (3-D Secure) ist dafür aber auch recht gering. Hier gilt es sehr genau abzuwägen.

Im Schnitt werden in deutschen Online-Shops zwischen 3 und 5 unterschiedliche Zahlungsarten angeboten.
Natürlich entstehen für Händler bei unterschiedlichen Zahlungsarten auch unterschiedliche Kostenblöcke für diese Zahlungsarten. Hier kann man jedoch durch geschickte Platzierung der jeweiligen Payment-Varianten im Checkout sowie z. B. auch durch Provisionierungen die Kunden zumindest ein kleinwenig in die bevorzugte – und demnach für den Händler günstigste – Zahlungsart bewegen und dennoch ein breiteres Spektrum an Payment-Varianten anbieten. So hat eine Studie gezeigt, dass sich der Anteil der Vorauskasse durch Einführung eines Skontos in Höhe von 3% von ursprünglich 1% auf rund 22 % erhöht hat. Hier kann man als Shopbetreiber daher ruhig etwas kreativ werden.

 

den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe!

Studie: Der Internet-Zahlungsverkehr aus Sicht der Verbraucher

Um hier ein etwas besseres Gefühl für einzelne Zahlungsarten und deren Verbreitung bzw. Akzeptanz zu vermitteln, möchte ich an dieser Stelle auf die vom E-Commerce-Center Handel (ECC) in Köln im Frühjahr 2011 vorgestellte repräsentative Studie „Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Verbraucher“ zurückgreifen und einige Ergebnisse kurz anreißen. Die komplette Studie ist unter nachfolgendem Link zu beziehen: www.ecc-handel.de/der_internet-zahlungsverkehr_aus__sicht_der.php

Einige wesentliche Ergebnisse der Studie:

  • Auf der Grundlage der Befragungsergebnisse wurden die Anteile der Zahlungsverfahren an den Bezahltransaktionen im E-Commerce geschätzt. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:
    - Rechnung: 19,6%
    - Lastschrift: 17,4%
    - PayPal: 16,1%
    - Vorauskasse: 14,3%
    - Kreditkarte: 11,7%
    Demnach dominieren die klassischen Verfahren weiterhin. Allerdings haben die reinen Internetverfahren ihren Marktanteil in den letzten Jahren erhöhen können.
  • Fast alle Teilnehmer der Studie benutzen mehr als ein Zahlungsverfahren im Internet. Im Durchschnitt nutzen die Befragten 4,8 Bezahlverfahren. Rund 5% der Befragten nutzen sogar 10 und mehr Verfahren.
  • Bei der Bewertung der einzelnen Verfahren kommen die Teilnehmer zu keinem einheitlichen Urteil. Fast jedes Verfahren erhält sowohl sehr gute als auch sehr schlechte Bewertungen. Es sticht jedoch erwartungsgemäß ein Verfahren heraus: 90,1% der Befragten bewerten die Rechnung mit „sehr gut“ oder „gut“. Als einziges der Verfahren erhält die Rechnung nie eine „sehr schlechte“ Bewertung.
  • Die Zahlungssicherheit nimmt bei der Bewertung eines Zahlungsverfahrens eine besonders wichtige Rolle ein. Insgesamt wird deutlich, dass der generelle Anspruch der Nutzer an Sicherheit, Kosten, Vertrauen, Verbreitung und Nutzerfreundlichkeit der Zahlungsverfahren sehr hoch ist.
  • Bei der Angabe von persönlichen Daten im Internet zeigt sich eine besondere Vorsicht. Für mehr als 83% der Befragten ist es wichtig, möglichst wenige Daten beim Zahlungsvorgang eingeben zu müssen. Weiterhin geben 44,6 % der Befragten an, lieber ein etwas teureres Produkt bei einem Händler zu kaufen, bei dem sie bereits registriert sind, anstatt einen günstigeren Händler aufzusuchen, bei dem sie jedoch die (Zahlungs-) Daten neu eingeben müssten. 

Nachfolgend hierzu noch ein paar Statistiken:

Fragestellung: „Welche Zahlungsmethoden kennen Sie oder haben Sie schon beim Einkaufen oder Bestellen über das Internet benutzt?“ (n = 1.020)

Fragestellung: „Wie oft haben Sie folgende Zahlungsmethoden bei Ihren Online-Einkäufen von materiellen Gütern in den letzten sechs Monaten eingesetzt?“ (n = 1.020)

Geschätzter Anteil der Zahlungsverfahren an allen Kauftransaktionen: Getrennt nach Art der gekauften Güter (n = 13.119)

Eingesetzte Zahlungsverfahren bei materiellen Gütern nach Altersgruppen – Rechnung vs. PayPal

Rechnung

PayPal

Nachdem wir uns jetzt einen ersten groben Überblick zu den Zahlungsarten aus Sicht der Verbraucher verschafft haben, möchte ich nachfolgend auf einige wichtige Fachbegriffe im Zusammenhang mit Payment und deren Bedeutung eingehen.

Wichtige Begriffe im Zusammenhang mit Online-Payment

Scoring/Kreditscore
„Ein Kreditscore (von engl. to score - punkten, score - Punktestand) ist ein Zahlenwert auf Basis einer statistischen Analyse, der die Kreditwürdigkeit einer Person repräsentiert. Mit Kreditscoring versuchen Unternehmen die Kreditwürdigkeit von Kunden oder Partnerunternehmen nach einem vorgegebenen Verfahren mehr oder weniger automatisiert zu ermitteln.

Auf Basis von Kreditnehmer-Merkmalen wie „Kunde seit“, „Wohnort“, „Beruf“, „Sicherheiten“ werden Punkte vergeben, diese gewichtet und dann zu einer einzelnen Bonitäts-Note zusammengefasst, um mit diesem Gesamtscore die Kreditvergabe zu erleichtern. Ist die Bonität ausreichend, kann ein Kredit gewährt werden. Scores können allerdings nicht nur zur Kreditentscheidung an sich, sondern auch zur Festlegung von Zinssätzen und Kreditlinien dienen.

Motivation ist, Risiken zu vermeiden und auf Basis einer statistisch unterfütterten Methode objektivierte Entscheidungen zu erhalten. Je besser das zugrunde liegende Scoring-Modell die Wirklichkeit abbildet, desto weniger Kreditausfälle wird es geben. Scoring-Modelle und die dort einfließenden Merkmale müssen ständig gepflegt werden.

Die konkreten Regeln und Algorithmen einer Punktevergabe und -gewichtung werden „Scorekarte" genannt, nach dem gleichlautenden Begriff aus dem Sport. Es gibt verschiedene Techniken, um geeignete Scorekarten zu entwickeln, wie etwa die Logistische Regression, Diskriminanzanalyse, Künstliche neuronale Netze und andere Data-Mining-Methoden. (Quelle: Wikipedia)

Das Scoring wird von unterschiedlichen Dienstleistern, sog. Auskunfteien, zu denen z. B. Bürgel oder die SCHUFA zählen, vorgenommen. Banken und Zahlungsdienstleister greifen bei der Beurteilung von Kunden im Hinblick auf deren Zahlungsfähigkeit auf derartige Scoringtabellen zurück.

Beim Kauf in einem Online-Shop kann der Käufer einem solchen Scoring unterzogen werden. Das Ergebnis dieses Scorings kann dann z. B. Einfluss auf die angebotenen Zahlungsarten haben. So kann einem Kunden mit einem niedrigen Scoring die Zahlung auf offene Rechnung beispielsweise verwehrt werden.


Acquirer
Um als Händler in seinem Shop die Bezahlung per Kreditkarte anbieten zu können, braucht man einen Kreditkartenakzeptanzvertrag.

Dieser Kreditkartenakzeptanzvertrag verhält sich wie eine Art Kreditvertrag, der mit einer Kreditkartenbank abgeschlossen werden muss. Banken, die solche Kreditkartenakzeptanzverträge vergeben, werden als „Acquirer“ bezeichnet.

Visa und Mastercard schließen selber keine Verträge mit Händlern ab. Dies leisten die „Acquirer“-Banken. Sie prüfen das Geschäftsmodell des Händlers und führen gegebenenfalls sogar eine Vor-Ort-Besichtigung bei dem Händler durch.

In Deutschland gibt es folgende Acquirer:

  • Airplus (Lufthansa)
  • American Express
  • B+S Card Service
  • Concardis
  • Elavon
  • Pago
  • Postbank
  • Wirecard
  • Worldpay


Kreditkartenakzeptanzvertrag

Bei einem Kreditkartenakzeptanzvertrag handelt es sich im Prinzip um eine Art Kreditvertrag mit einer Bank. Insofern gelten auch hier klare Vorgaben und Kriterien, die vom ausgebenden Acquirer im Vorfeld geprüft werden. Da diese Prüfung mitunter etwas Zeit in Anspruch nehmen kann, sollte man hier als Shopbetreiber eine gewisse Vorlaufzeit einkalkulieren.

In der Regel werden Acquirer einen Kreditkartenakzeptanzvertrag nur mit Unternehmen abschließen, die bereits eine gewisse Zeit (mindestens 6 Monate) am Markt tätig sind und über entsprechende wirtschaftliche Auswertungen (BWA, Bilanz) verfügen.

Handelt es sich um ein reines Internetgeschäft, sollte im Idealfall die Internetpräsentation mit anderen Bezahlverfahren (Lastschrift, Online-Überweisung, PayPal, Moneybookers, etc.) live sein und die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells belegen – also auch einer kritischen Prüfung standhalten. Es ist immer von Vorteil, wenn man mit dem Shop aktiv ist und über andere Bezahlverfahren (z. B. Online-Überweisung, Lastschrift oder PayPal) bereits einige Umsätze erzielt hat.

Neben den Disagio-Kosten werden im Kreditkartenakzeptanzvertrag einige weitere Punkte festgelegt: Hierzu zählen insbesondere die Kosten für Stornos (Refunds) und für Rückbelastungen (Chargeback). Eine besondere Bedeutung spielen dabei der Sicherheitseinbehalt (Deposit) und der Auszahlungsrhythmus. Als Sicherheit wird in der Regel ein fest vereinbarter Anteil des erwarteten Umsatzes der kommenden sechs Monate einbehalten. Dieser Betrag ist abhängig von der Risikoeinschätzung der Bank und dem zugrunde liegendem Geschäftsmodell.

Beim Auszahlungsrhythmus kann es von Bedeutung sein, ob die Kreditkartenumsätze täglich oder monatlich abgerechnet und ausgezahlt werden sollen.

Zur Ausstellung eines Kreditkartenakzeptanzvertrages sollten dem Acquirer folgende Informationen vorliegen:

  • Gesamtumsatz des Shops
  • Anteil der Kreditkarte am Umsatz (als erster Schätzwert können hier ca. 20% bis 30% des Gesamtumsatzes angenommen werden)
  • Anzahl der Bestellungen
  • Durchschnittlicher Bestellwert bzw. Größe des Warenkorbs
  • Branche des Shops zur Definition des Merchant Category Code (MCC Code)
  • Länder bzw. der jeweilige Umsatzanteil in diesen Ländern
  • Chargebackquote und Umsatzstatistik in der Vergangenheit, wenn man bereits Kreditkarte anbietet

Mit dem Abschluss des Kreditkartenakzeptanzvertrages sind Sie ein Vertragsunternehmen des Acquirers. Sie erhalten dann von dem Acquirer eine Vertragspartner-Nummer (VU-Nummer). Diese VU-Nummer wird für die technische Integration durch den Payment Service Provider benötigt.

Bonitätsprüfung
„Informationen zur Prüfung der Bonität eines Unternehmens lassen sich heute in zahlreichen Quellen finden. Für eine zuverlässige Bonitätsprüfung erforderliche Informationen können in Abhängigkeit der Höhe des abzusichernden Risikos variieren, z. B. sollten Geschäfte mit höherem Risiko einer strengeren und umfassenderen Prüfung unterzogen werden, als Geschäfte mit geringem Risiko. Um eine Leistungserbringung an bonitätsschwache Kunden/Geschäftspartner zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Bonitätsprüfung vor Leistungserbringung abzuschließen und die Konditionen des Geschäfts dem Ergebnis der Bonitätsprüfung entsprechend anzupassen.

Eine Wirtschaftsauskunft bietet eine Vielzahl von Informationen. Oftmals kann zwischen Auskunftsprodukten unterschiedlicher Informationstiefe gewählt werden – je nach Grad des abzusichernden Risikos. Die Auskunft dient als Baustein bei der Kreditwürdigkeitsprüfung und es kann sinnvoll sein, die Auskunft mit weiteren Quellen zu kombinieren, wie z. B. interne Daten aus dem Rechnungswesen, Informationen vom Vertrieb.“ (Quelle: Wikipedia)


3-D Secure
Beim sog. 3-D Secure Verfahren handelt es sich um einen von VISA entwickelten Ansatz zur sichereren Bezahlung per Kreditkarte im Web, das unter dem Namen Verified by VISA betrieben wird. Auch MasterCard bietet unter dem Label „MasterCard SecureCode“ einen solchen Dienst an. Mit 3-D Secure soll das Betrugsrisiko und der Ausfall von Zahlungen durch Kartenmissbrauch reduziert werden. Zudem wird den Shop-Betreibern, die 3-D Secure einsetzen, der Zahlungseingang garantiert.

Der Käufer gibt zunächst seine VISA- oder MasterCard-Kreditkartennummer ein. Danach wird eine Verbindung zur kartenausgebenden Stelle hergestellt, damit der Käufer seine Identität mittels eines Codes dort bestätigt. War die Authentisierung erfolgreich, wird die Kreditkartenzahlung ausgeführt.

Der 3-D Secure Code bzw. das Passwort ist nicht auf der Karte selbst gespeichert oder vermerkt, sondern wird vom Karteninhaber vergeben. Er ist nicht zu verwechseln mit der oftmals abgefragten 3-stelligen (manchmal auch 4-stelligen) Prüfziffer auf der Rückseite der Kreditkarte.

Als Vorteil für den Kunden bei diesem Verfahren kann angeführt werden, dass der missbräuchliche Einsatz abgegriffener Kartendaten im E-Commerce stark eingeschränkt wird, da das Passwort durch den Kunden bei der Registrierung selbst festgelegt wird und nur ihm bekannt ist.

Der Vorteil für den Händler besteht darin, dass dieser durch die Überprüfung des Passwortes einen Nachweis für einen autorisierten Einkauf erhält. Dadurch wird seine Haftung für etwaige Rückbelastungen durch den Kunden (Chargeback) eingeschränkt. Ohne 3-D Secure haftet immer der Betreiber des Webshops für missbräuchlich eingesetzte Kreditkarten. Sofern ein Webshop 3-D Secure anbietet, kommt eine sog. Haftungsumkehr zur Anwendung, mit der dann die kartenausgebende Bank für etwaige Schäden haftet und den Händler vor einem Zahlungsausfall schützt.


PCI Zertifizierung
„Der Payment Card Industry Data Security Standard, üblicherweise abgekürzt mit PCI, ist ein Regelwerk im Zahlungsverkehr, das sich auf die Abwicklung von Kreditkartentransaktionen bezieht und von allen wichtigen Kreditkartenorganisationen unterstützt wird.
Handelsunternehmen und Dienstleister, die Kreditkarten-Transaktionen speichern, übermitteln oder abwickeln, müssen die Regelungen erfüllen. Halten sie sich nicht daran, können sehr empfindliche Strafgebühren verhängt, Einschränkungen ausgesprochen oder ihnen letztlich die Akzeptanz von Kreditkarten untersagt werden.

Die Regelungen bestehen aus einer Liste von zwölf Anforderungen an die Rechnernetze der Unternehmen, die Kreditkartendaten speichern und verarbeiten:

  • Installation und Pflege einer Firewall zum Schutz der Daten
  • Ändern von Kennwörtern und anderen Sicherheitseinstellungen nach der Werksauslieferung
  • Schutz der gespeicherten Daten von Kreditkarteninhabern
  • Verschlüsselte Übertragung sensibler Daten von Kreditkarteninhabern in öffentlichen Rechnernetzen
  • Einsatz und regelmäßiges Update von Virenschutzprogrammen
  • Entwicklung und Pflege sicherer Systeme und Anwendungen
  • Einschränken von Datenzugriffen auf das Notwendige
  • Zuteilen einer eindeutigen Benutzerkennung für jede Person mit Rechnerzugang
  • Beschränkung des physikalischen Zugriffs auf Daten von Kreditkarteninhabern
  • Protokollieren und Prüfen aller Zugriffe auf Daten von Kreditkarteninhabern
  • Regelmäßige Prüfungen aller Sicherheitssysteme und -prozesse
  • Einführen und Einhalten von Richtlinien in Bezug auf Informationssicherheit

PCI basiert auf dem Visa-Account-Information-Security-Programm (AIS und dessen Schwesterprogramm CISP), dem MasterCard-Site-Data-Protection-Programm (SDP), der American Express Security Operating Policy (DSOP), der Discover Information Security and Compliance (DISC) und den JCB-Sicherheitsregeln.

 

Die Einhaltung der Regeln wird üblicherweise in Abhängigkeit vom Umsatzvolumen des Unternehmens überprüft: Händler oder Dienstleister, die mehr als 6 Mio. Kreditkartentransaktionen pro Jahr abwickeln, bereits einem Angriff erlagen, von einem anderen Kartenunternehmen als „Level 1" eingestuft wurden oder bei denen Kartendaten kompromittiert wurden, müssen ihr Rechnernetz vierteljährlich mittels eines externen Sicherheitsscans durch einen von MasterCard zugelassenen Scanvendor (ASV) prüfen lassen und zusätzlich einmal im Jahr eine Begehung vor Ort (Audit) durch ein unabhängiges, von VISA zugelassenes Unternehmen (QSA) oder eines eigens dazu ernannten Sicherheitsbeauftragten durchführen lassen.

Händler, die zwischen 20.000 und 6 Mio. Kreditkartentransaktionen pro Jahr abwickeln, müssen ihr Rechnernetz ebenfalls mittels eines externen Sicherheitsscans durch einen von MasterCard zugelassenen Approved Scanning Vendor (ASV) vierteljährlich prüfen lassen und zusätzlich einmal im Jahr einen PCI-Fragebogen (Self-Assessment Questionnaire, SAQ) ausfüllen.

E-Commerce Händler, die weniger als 1 Mio. Kreditkartentransaktionen pro Jahr abwickeln (Level 3 und 4), müssen ab dem 1. Oktober 2009 einen PCI DSS-zertifizierten Service Provider mit der Abwicklung der kompletten Kreditkartentransaktionen beauftragen oder ihrem Acquirer die eigene PCI DSS-Zertifzierung durch Ausfüllen des PCI Self-Assessment Questionnaire (SAQ) und ggf. Durchführung eines vierteljährlichen Sicherheitsscan durch einen vom PCI Security Standards Council zugelassenen Approved Scanning Vendor (ASV) nachweisen.“ (Quelle: Wikipedia)

Aus diesem Grund sollte die Abwicklung von Kreditkartenzahlung immer über einen Payment-Service-Provider erfolgen, der über eine entsprechende PCI-Zertifizierung verfügt.


Deposit
Der Deposit ist ein Sicherheitseinbehalt auf die geclearten Kreditkartenumsätze. Bei der Kreditkarte bewegt sich dieser Wert zwischen 5% bis 15%, die über einen Zeitraum von 6 Monaten einbehalten werden.
Dieser Sicherheitseinbehalt ist dafür gedacht, dass bei etwaigen Chargebacks oder Rückforderungen diese Gelder genutzt werden könnten. Der Deposit soll auch als ein Schutzinstrument vor den Betrugsmöglichkeiten eines Händlers dienen oder um Strafgelder bei Verstößen der Visa/Mastercard Regularien bedienen zu können.


Chargeback
Unter einem sog. Chargeback versteht man die Stornierung einer Kreditkartenzahlung durch den Inhaber der Karte bei der ausgebenden Bank (Issuer Bank) oder der Kreditkartengesellschaft innerhalb einer festgelegten Frist. Dabei ist die Chargeback Frist der Zeitraum, in Tagen gerechnet, der vom Tag der Unterschrift auf dem Beleg der Transaktion bis zu dem Tag reicht, an dem der Issuer letztmalig sein Chargeback-Recht geltend machen kann.

Das Chargeback ist möglich, wenn der Besitzer der Kreditkarte einer Belastung des Kontos durch eine Kreditkartenzahlung widerspricht. Gerade im E-Commerce hat der Händler meist kaum eine Chance gegen den Widerruf etwas zu unternehmen, da keine schriftlichen Verträge vorliegen und auch keine tatsächliche Prüfung möglich ist.

Die Kosten des Chargeback, die so genannte Chargeback-Gebühr trägt in der Regel derjenige, der die Ware oder Dienstleistung gegen die Kreditkartenzahlung abgegeben hat – also der Händler. Aufgrund des erheblichen Verwaltungsaufwandes liegen die Chargeback Kosten in der Regel im Bereich von 20 - 60 €. Hier es auch unerheblich, ob der eigentliche Kauf geringer war. Als Onlinehändler kann man sich gegen die Chargeback-Gebühr absichern, was durchaus üblich ist und eine gewisse Sicherheit bedeutet.

Bei einem abgesicherten Chargeback wird dem Händler von dem Versicherer sowohl die stornierte Ware bzw. Dienstleistung, als auch die Chargeback-Gebühr zurückerstattet. Diese Absicherung ist natürlich nicht kostenlos, sondern erfolgt gegen einen Versicherungsbetrag. Das Ganze ist für den Händler ein Rechenexempel der Kosten für die Absicherung und der zu erwartenden Chargeback-Quote, im Bezug auf den Umsatz.

Eine zu hohe Chargeback-Quote (getätigte Chargebacks/Anzahl der Transaktionen) kann dazu führen, dass dem Händler von der Kreditkartengesellschaft untersagt wird, weiter Kreditkarten als Zahlungsmittel zu akzeptieren, oder aber es werden empfindliche Strafzahlungen fällig. In solchen Fällen kann es auch durchaus vorkommen, dass der Account des Händlers bei der Bank bzw. der kreditkartenausgebenden Stelle geschlossen wird. Insofern ist es aus Händlersicht natürlich immer empfehlenswert, die Chargeback-Quote möglichst gering zu halten.

Die wichtigsten Zahlungsvarianten im Überblick

Rechnung

Bei der Bezahlung auf Rechnung liegen Licht und Schatten sehr eng beieinander. Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Ein Kunde bestellt im Online-Shop. Der Händler verschickt nach Eingang der Bestellung die Ware zusammen mit der Rechnung und „hofft“ auf Bezahlung durch den Kunden. Die Bezahlung per Rechnung zählt daher natürlich zur beliebtesten, weil unkompliziertesten und schnellsten Zahlungsart. Aus Händlersicht verbergen sich dahinter jedoch mitunter auch sehr hohe Risiken durch mögliche Zahlungsausfälle, die im Prinzip nur durch ein vernünftiges Risikomanagement abgefedert werden können.

Aus diesem Grund bieten inzwischen diverse Payment-Anbieter den Kauf auf Rechnung gegen ein Disagio als Serviceleistung an. Andere Anbieter ermöglichen es beispielsweise auch, diese Zahlungsart mit einer entsprechenden Adress- und Bonitätsprüfung zu kombinieren und nur solchen Kunden anzubieten, die über einen entsprechenden Scoringwert verfügen.

Vorteile

  • Sehr hohe Akzeptanz
  • Einfache Implementierung
  • Schnelle Abwicklung


Nachteile

  • Hohes Ausfallrisiko


Voraussetzungen

  • keine


Vorkasse

Die Vorkasse stellt für einen Online-Händler die sicherste Zahlungsvariante dar. Nach Eingang einer Bestellung erhält der Käufer eine Bestellbestätigung mit Zahlungsaufforderung an die Bankverbindung des Händlers. Der Versand der Ware durch den Händler erfolgt erst nach Zahlungseingang auf dessen Bankkonto.

Vorteile

  • Kein Risiko für den Händler
  • Jederzeitige und sofortige „Implementierung“ möglich


Nachteile

  • Geringere Akzeptanz bei Käufer durch Sicherheitsbedenken
  • Erhöhter manueller Aufwand durch Prüfung und Abgleich der Kontobewegungen
  • Verzögerter Versand durch Zahlungsvorlauf


Voraussetzungen

  • keine


Kreditkarte

Die Kreditkarte zählt bei der Bezahlung im Web im Prinzip zur absoluten Pflicht. Insbesondere bei etwas höheren Warenkörben stellt die Kreditkarte in den meisten Fällen eine sehr gut geeignete Zahlungsvariante dar. Bei der Bezahlung per Kreditkarte gibt der Käufer seine Kreditkartendaten (Kartennummer, Gültigkeitsdatum und Prüfziffer) im Händlershop an und bestätigt den Kauf. In der Folge wird die Zahlung an einen sog. Acquirer weitergegeben, der sich um die Autorisierung und Abwicklung der Kartenzahlung kümmert. Bei einer erfolgreichen Autorisierung wird ein Autorisierungscode generiert, der die Rechtmäßigkeit der jeweiligen Zahlung bestätigt. In der Folge kümmert sich der Acquirer dann auch darum, dass der gemeldete und bestätigte Betrag vom Kreditkartenkonto des Kunden abgebucht und an den Händler transferiert wird.

Diese Dienstleistung erfolgt natürlich nicht umsonst. Der Acquirer behält hier ein sog. Disagio ein, mit dem seine Leistungen abgegolten werden. Die Höhe dieses Disagios hängt dabei von unterschiedlichsten Faktoren ab, zu denen die erwarteten Umsätze und die Produkte (bestimmte Kategorien sind hier mit höheren Kosten verbunden) zählen. Als Größenordnung bewegt man sich hier in den meisten Fällen im Bereich zwischen 2 und 5 %. Die per Kreditkarte eingezogenen Umsätze werden dem Shopbetreiber dann in regelmäßigen Abständen vom Acquirer gutgeschrieben.

Hier sollten Sie darauf achten, dass diese Gutschrift regelmäßig in möglichst überschaubaren Zeiträumen erfolgt und hier ein möglichst geringer Deposit (Sicherheitseinbehalt) nötig ist. Des Weiteren sollten Sie hier insbesondere auch das Thema Chargeback berücksichtigten. Die genaue Ausgestaltung dieser Themen wird im Kreditkartenakzeptanzvertrag geregelt und sollte mit dem jeweiligen Acquirer im Vorfeld abgestimmt werden.

Vorteile

  • Sehr hohe Akzeptanz und Verbreitung
  • Sichere Zahlung und Abwicklung für den Händler


Nachteile

  • Mitunter erhöhte Payment-Gebühren
  • Risiko durch Chargebacks
  • Mitunter erhöhter Verwaltungsaufwand und längere Vorlaufzeit bei der Einrichtung (Kreditkartenakzeptanz!)


Voraussetzungen

  • Kreditkartenakzeptanzvertrag mit einem Acquirer
  • Transaktionsvertrag mit einem Payment Service Provider (PSP)

giropay (Sofortüberweiseung)

Die beiden Paymentvarianten giropay und Sofortüberweisung funktionieren in den Grundzügen gleich. Der primäre Unterschied besteht hier darin, dass giropay für teilnehmende Banken funktioniert.

Beim Bezahlen über giropay oder Sofortueberweisung wird im Grunde genommen eine direkte Überweisung vom Konto des Zahlenden vorgenommen. Dabei ist keine spezielle Software oder ähnliches notwendig. Die Zahlung erfolgt über eine sichere Verbindung mit dem Online-Banking Konto auf der Website des eigenen Kreditinstitutes. Das setzt natürlich zwei Dinge voraus. Zunächst einmal muss der Kunde bei einer Bank sein, die am giropay-Programm teilnimmt und er muss bei dieser Bank Online-Banking betreiben können und einen gültigen Account dafür haben. Neben den bereits genannten Banken nehmen auch mehrere kleinere Institute an giropay teil. Eine genaue Abfrage nach den teilnehmenden Banken findet sich auf der giropay Homepage.

Nachdem ein Geldtransfer über eine dieser beiden Zahlungsvarianten in Auftrag gegeben wurde, wird eine sichere Verbindung zum eigenen Online-Banking-Konto hergestellt, bei dem man sich dann mit seiner Kontonummer und Pin einloggen kann. Um sicherzugehen, dass man sich dabei wirklich auf den Seiten der eigenen Bank befindet, kann man jederzeit die angezeigte Adresse im Browser überprüfen. Die eigentlichen Angaben zur Überweisung werden dann auf einem elektronischen Überweisungsformular vorgenommen, das dem Standardformular der eigenen Bank entspricht. Der Geldtransfer wird dann mit der Eingabe der TAN abgeschlossen. Im Anschluss erfolgen eine Bestätigung der Überweisung und eine Rückleitung auf die Seite des Online-Shops.

Vorteile

  • Sofortige Einleitung der Zahlung und dadurch schnellere Bestellabwicklung
  • Sichere Zahlung durch PIN/TAN


Nachteile

  • Etwas umständliches Handling wg. PIN/TAN
  • Gewisse Unsicherheiten im Handling


Voraussetzungen

  • Händler-Account für giropay bzw. Sofortueberweisung.de

PayPal

Bei PayPal handelt es sich um ein sog. E-Payment-Verfahren, das sich inzwischen sehr großer Beliebtheit und auch hoher Verbreitung erfreut. PayPal eignet sich insbesondere für kleinere Beträge und Warenkörbe. Nach Integration dieser Zahlungsart wird der Kunde bei Auswahl von PayPal auf die PayPal-Webseite weitergeleitet, auf der er die Zahlung ausführen und bestätigen muss. Nach erfolgter Zahlung wird der Käufer wieder auf den Händlershop weitergeleitet. Der Händler erhält durch die erfolgte Zahlung durch den Kunden sehr schnell den entsprechenden Rechnungsbetrag abzgl. eines Disagios (EUR 0,35 pro Transaktion sowie ab 1,9% vom Umsatz – für Euro-Zahlungen innerhalb der EU. Mit steigendem Umsatz verringert sich der Prozentanteil auf bis zu 1,2% ab EUR 50.000.- Monatsumsatz mit PayPal) auf seinem Konto gutgeschrieben.  

Vorteile

  • In der Regel recht einfache Integration
  • Schnelle und unkomplizierte sowie sichere Bezahlung


Nachteile

  • PayPal Account beim Käufer nötig
  • Zum Teil noch etwas unsichere Akzeptanz
  • Häufig geringere Akzeptanz bei größeren Warenkörben


Voraussetzungen

  • PayPal Händler-Account

Nachnahme

Die Zahlungsart Nachnahme funktioniert im Prinzip denkbar einfach. Die Ware wird per Post verschickt und vom Zusteller erst gegen Bezahlung des Rechnungsbetrages zzgl. Nachnahmegebühr an den Käufer ausgehändigt. 

Vorteile

  • Sichere Bezahlung für den Händler


Nachteile

  • Relativ umständlich in der Abwicklung (insbesondere bei Nichterreichen des Kunden)
  • Verhältnismäßig hohe Kosten
  • Ggf. bleibt man als Händler bei Nichterreichen des Kunden auf den Versandkosten sitzen


Voraussetzungen

  • keine

Lastschrift

Die Zahlung per Lastschrift stellt sowohl für Kunden als auch für Händler eine recht komfortable Zahlungsvariante dar. Hierzu gibt der Kunde im Händlershop lediglich seine Bankverbindung an und autorisiert den Händler damit, den genannten Betrag von seinem Girokonto einzuziehen. Auf Kundenseite besteht hier allerdings häufig eine gewisse Unsicherheit bei der Eingabe von Bankdaten im Web, wodurch die Akzeptanz nicht immer gegeben ist. Zudem sollte man sich als Händler auch immer vor Augen führen, dass es bei einer Bezahlung per Lastschrift im Internet mitunter zu Nachweisproblemen gegenüber der Bank kommen kann, da hier in der Regel keine schriftliche Einzugsermächtigung des Kunden vorliegt. Im Streitfall könnte der Händler hier Schwierigkeiten bekommen, die Rechtmäßigkeit des Einzugs zu belegen.  

Vorteile

  • Einfache und schnelle Abwicklung
  • Vergleichsweise gering


Nachteile

  • Unsicherheit bei der Eingabe von Bankdaten auf Kundenseite
  • Hohe Gebühren bei Rücklastschriften


Voraussetzungen

  • Transaktionsvertrag mit einem Payment Service Provider

ClickandBuy (Micropayment)

„ClickandBuy ist ein Online-Bezahlsystem. Es wird ein Benutzerkonto mit Bankverbindung oder Kreditkartendaten des Kunden bei ClickandBuy eingerichtet. Die Daten werden auf einem ClickandBuy-Server gespeichert. Der Käufer braucht dann im Onlineshop eines Versandhändlers, der mit ClickandBuy zusammenarbeitet, nur seinen Benutzernamen (E-Mail-Adresse) und sein Passwort anzugeben. Die Daten seines Bankkontos oder seiner Kreditkarte muss er dadurch nicht angeben.“ (Quelle: Wikipedia)

Vorteile

  • Relativ einfache Integration durch Plugins
  • Einfache Abwicklung


Nachteile

  • Eher geringe Verbreitung
  • ClickandBuy Konto erforderlich


Voraussetzungen

  • ClickandBuy Account

Payment Service Provider als „Mantel“

Damit Sie als Shopbetreiber nicht jedes relevante Zahlungsverfahren technisch und organisatorisch in Ihr Unternehmen integrieren müssen, haben sich so genannte Payment Service Provider (PSP) etabliert. Diese übernehmen unter anderem die Aufgabe, mehrere Zahlungsverfahren zu bündeln und diese dem Händler im Idealfall über eine technische Schnittstelle zur Verfügung zu stellen.

Der Payment Service Provider ist demnach als eine Art technischer Paymentanbieter zu verstehen. Er vergibt selber keine Merchant Verträge (Kreditkarten-Akzeptanzverträge) und ist auch kein sog. Third-Party-Biller (IPSP). Ein IPSP ist berechtigt, über seinen Kreditkartenakzeptanzvertrag auch für andere Unternehmen den Einzug von Kreditkartenzahlungen abzuwickeln. Diese Form der Kreditkartenabrechnung wird auch als Sub-Acquirierung bezeichnet und ist laut VISA/MasterCard Regularien für Europa verboten.

Deshalb agiert der Payment Service Provider als eine Art Katalysator und verarbeitet eine große Zahl von Transaktionen der diversen Händler und reicht diese entsprechend ein. Die Bezahlung des PSP erfolgt dabei in der Regel transaktionsbasiert.

Darüberhinaus bieten PSPs häufig auch Zusatzdienstleistungen wie z. B. Adress- oder Bonitätsprüfungen sowie Betrugspräventionen an.

Insofern können sich beispielsweise Betreiber von Online-Shops die Anbindung an alle Zahlungsverkehrs-systeme (Kreditkartengesellschaften) ersparen. Es reicht stattdessen in der Regel eine einzige Schnittstelle: Und zwar diejenige zum Payment Service Provider.

Die nachfolgende Grafik verdeutlich dabei das Zusammenspiel der in einen Payment-Prozess involvierten Parteien unter Berücksichtigung eines Payment Service Providers (Quelle: ibi research, E-Commerce-Leitfaden 2009):

Bei der Auswahl eines geeigneten Payment Service Providers sollten Sie dabei auf die nachfolgende Punkte möglichst im Vorfeld achten:

  • Ist vom PSP ein bestehendes Modul zur Integration in die jeweilige Shopsoftware verfügbar?
  • Welche Zahlungsvarianten können über den PSP abgewickelt werden?
  • Wie sehen die Vertragsmodalitäten aus (insbesondere Laufzeiten, Konditionen, Zusatzdienstleistungen)?
  • Gibt es eine Hotline und/oder kompetenten Kundensupport?
  • Wird ein Testmodus angeboten, in dem relevante Zahlungsmethoden „gefahrlos“ vorab getestet werden können?
  • Wie funktioniert das Handling in der Praxis? Welche Funktionen können über das Kundenlogin abgerufen werden?

Achtung: Unternehmen, die vertrauliche Informationen von Karteninhabern speichern, verarbeiten und/oder weiterleiten, müssen sich nach PCI-Standard zertifizieren lassen. Insofern sollten Onlinehändler darauf achten, dass der ausgewählte Payment-Dienstleister diese Zertifizierung nachweisen kann, um mögliche Probleme und Zusatzkosten im Payment-Umfeld vorab zu vermeiden. Eine eigene PCI-Zertifizierung ist dann notwendig, wenn Kreditkarten nicht über einen PSP abgewickelt, sondern auf dem eigenen Server gespeichert und weiterverarbeitet werden. Eine solche Zertifizierung ist zum Teil mit erheblichem Aufwand und auch mit Gebühren von meist mehreren Tausend Euro verbunden.

Einige der größten Zahlungsanbieter im direkten Vergleich

Um jetzt etwas Licht ins Dunkel der Zahlungsanbieter und -dienstleister zu bringen, möchten wir nachfolgend einige der größten Dienstleister vorstellen. Hierzu haben wir die Unternehmen mit einem Fragenkatalog versorgt und gebeten, uns diese Fragen zu beantworten. Leider haben nicht alle Unternehmen auf unsere Anfrage reagiert, so dass diese Übersicht nicht vollständig ist, jedoch mit Sicherheit einen guten Einstieg darstellt. Da die Konditionen meist von unterschiedlichen Faktoren abhängen und zum Teil auch noch verhandelbar sind, verzichten wir hier auf die Angabe von Konditionen. Auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter erhalten Sie hier meist erste Anhaltspunkte:

PAYONE – www.payone.de

Auf einer einzigen E-Payment-Plattform sämtliche Zahlungs- und Backoffice-Prozesse zwischen Unternehmen und Kunden automatisiert und sicher abwickeln - das bietet die PAYONE GmbH & Co. KG ihren Kunden, getreu der Firmenphilosophie „Smart. Simple. Safe." Der E-Payment-Dienstleister blickt auf eine fast fünfjährige Erfahrung zurück und ist inzwischen für Hunderte von Händlern aus verschiedensten Branchen aktiv. Der Firmensitz liegt in Kiel, darüber hinaus wird eine Niederlassung in Frankfurt am Main unterhalten.


1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

  • Kreditkarte
  • VISA, MasterCard, AMEX, VISA Electron, Diners Club, JCB, Discover
  • Debitkarte
  • Maestro, Carte Bleue, PostFinance Card
  • Lastschrift
  • Online-Überweisung
  • giropay, Sofortüberweisung, eps, PostFinance, iDEAL
  • PayPal
  • Vorkasse
  • Nachnahme
  • Kauf auf Rechnung
  • weitere länderspezifische Zahlungsarten


2. Welche zusätzliche Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

PAYONE bietet eine Vielzahl zusätzlicher Services und Dienstleistungen an. Hierzu zählen unter anderem:

  • Risk-Management (inkl. Adress- und Bonitätsprüfung)
  • Forderungs- und Debitorenmanagement
  • Vertragsmanagement (inkl. Verwaltung wiederkehrender Zahlungen)
  • Rechnungsversand
  • Akzeptanzverträge


3. Wie sieht Ihr Preismodell aus? (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)

Das Preismodell beinhaltet neben einer einmaligen Einrichtungsgebühr, eine monatliche Bereitstellungs-gebühr sowie Transaktionsgebühren, die sich je nach Volumen entsprechend staffeln.


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten – aus?

Unsere Verträge haben in der Regel eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Bei längeren Laufzeiten gewähren wir Nachlässe auf die monatlichen Bereitstellungsentgelte.

Alle Zahlungsarten, Optionen, Anbindungsarten und Module können modular und je nach individuellem Bedarf des Händlers kombiniert und beauftragt werden.

Upgrades – also die Erweiterung des Vertrages um weitere Zahlungsarten, Optionen, Anbindungsarten und Module – sind jederzeit möglich. Die Vertragslaufzeit beginnt dabei nicht von neuem.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

Es wird ein kostenfreier Support (Kundensupport und technischer Support) per Telefon und E-Mail zu den Geschäftszeiten (werktags von 9 bis 18 Uhr) angeboten.

Darüber hinaus bietet PAYONE Consulting Dienstleistungen durch dedizierte Consultants und Projekt-Manager, welche kostenpflichtig sind.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

PAYONE bietet für sämtliche Zahlungsarten einen Testmodus an, über welche verschiedene Vorgänge getestet und simuliert werden können. Darüber hinaus können dedizierte Test-Accounts zur Verfügung gestellt werden, sofern der jeweilige Händler noch nicht über einen Live-Account verfügt.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Das Payment kann vollständig und nahtlos in den Checkoutprozess integriert werden. PAYONE bietet zu diesem Zweck verschiedene Anbindungsarten wie die Server-API (server-to-server Anbindung), Frontend (optisch frei anpassbares Zahlungsformular) sowie die innovative Client-API (Ajax oder Redirect). Insbesondere die Client-API eignet sich im idealen Maße für die Integration in Checkout-Prozesse, da der Kunde während des Checkout-Prozesses zu keinem Zeitpunkt auf fremde Seiten weitergeleitet wird und trotz dessen keine Zertifizierung nach PCI DSS für den Händler notwendig ist.

Eine Ausnahme bilden Zahlungsarten, die eine Weiterleitung auf Seiten der Bank voraussetzen (z. B. 3-D Secure oder Online-Überweisungsverfahren wie giropay, Sofortüberweisung oder iDeal). Bei der Entwicklung von Payment-Modulen für Shopsysteme legt PAYONE Wert darauf, dass die Integration nahtlos und gleichzeitig PCI DSS konform erfolgt.

Besonders hervorzuheben sind die Payment-Module von PAYONE für Magento sowie das neue Payment-Modul für OXID eShops.


8. Verfügen Sie über eine PCI DSS Zertifizierung?

Ja, PAYONE ist nach dem höchsten Level (Level 1) bereits seit mehreren Jahren nach dem Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) zertifiziert.
Die Zertifizierung erfolgt jährlich durch ein mehrtägiges Vor-Ort-Audit und laufend durch Schwachstellen-Scans.
Nutzt der Händler die Anbindungsarten Frontend und Client-API, so ist keine Zertifizierung für den Händler notwendig.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Payment-Lösungen an?

Ja, die PAYONE-Produkte „FinanceGate Processing“ und „FinanceGate Business“ sind modular aufgebaut und lassen sich so zu einer individuellen Lösung zusammenstellen.
Darüber hinaus lassen sich alle Zahlungsarten, Funktionen, Anbindungen und Module in einem sehr hohen Maße auf die individuellen Anforderungen des Händlers anpassen. Individuelle Anpassungen können je nach Anforderung darüber hinaus im Rahmen von Projekten umgesetzt werden.


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstellen zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

PAYONE bietet unter anderem für folgende Shopmodule kostenfreie Payment-Module an:

  • Magento
  • OXID
  • hybris
  • e.pages
  • VEYTON
  • xt:commerce
  • TYPO3
  • Smartstore
  • xsite
  • VirtueMart
  • osCommerce
  • smartstore
  • XCART
  • zen cart
  • sale123
  • xanaria
  • FWP systems
  • speed4Trade
  • Hiflex

Grundsätzlich kann PAYONE an jedes Shopsystem angebunden werden, da die FinanceGate-Plattform als SaaS ausgelegt ist (software as a service) und über vielfältige Anbindungsmöglichkeiten verfügt.


11. Wie wird die Anbindung an Acquirer von Ihnen gelöst. Arbeiten Sie hier mit einem bestimmten Dienstleister zusammen oder besteht hier Auswahlmöglichkeit?

PAYONE verfügt über einen eigenen Kreditkarten-Netzbetrieb und direkte Anbindungen an alle relevanten deutschen sowie einige Acquirer außerhalb Deutschlands. Es besteht also freie Auswahlmöglichkeit. Verfügt der Händler noch nicht über einen eigenen Akzeptanzvertrag, so kann der Händler diesen direkt von PAYONE erhalten. PAYONE arbeitet in diesem Zusammenhang unter anderem mit folgenden Acquirern in Deutschland zusammen:

  • Concardis
  • B+S Card Service
  • Elavon Merchant Services
  • Deutsche Card Services
  • Lufthansa Airplus – Acceptance
  • P.O.S. Transact
  • American Express


12. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Payment-Dienste?

Unter anderem setzen die nachfolgenden Kunden auf PAYONE:

  • Globetrotter
  • Sony Music
  • Zalando
  • medimops.de (Momox)
  • Dänisches Bettenlager
  • Immonet
  • Creditreform (Verband der Vereine Creditreform e.V.)
  • DSF Deutsches Sportfernsehen (Sport 1)
  • Bigpoint


13. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

Senkung der Komplexität, indem der Händler alle Zahlungsarten und Services aus einer Hand und von einem Partner erhält – national wie international.

  • Volle Automatisierung des ganzheitlichen Zahlungsprozesses - auf Wunsch mit integriertem Risiko -, Debitoren- und Forderungsmanagement zur Reduzierung der Prozesskosten
  • Nahtlose Anpassung an die individuellen Anforderungen des Händlers
  • Modulare E-Payment-Lösungen, die mit den Anforderungen des Händlers mitwachsen
  • kosteneffiziente Lösung (Abrechnung „Pay-per-Use“, geringe Fixentgelte)
  • In Bezug auf Magento außerdem: nahtlose Integration in den Magento Checkout-Prozess ohne dass eine „PCI DSS“-Zertifizierung für den Händler notwendig ist
  • Spezielle Optionen von FinceGate „Business“ :

- Neben den Online-Zahlungsarten auch voll automatisierte Abwicklung der Offline-Zahlungsarten: Vorkasse, offene Rechnung, Nachnahme möglich, inkl. der Erkennung von Rückbelastungen oder Teilzahlungen und automatischer Zuordnung

- automatisiertes Debitorenmanagement (Führung und Verwaltung von Debitorenkonten, Erkennung und Zuordnung von Zahlungen, automatisches Verbuchen von Forderungen mit enthaltener Mehrwertsteuer, Stammdatenverwaltung von Debitoren-Konten, Überwachung und Verwaltung offener Posten)

- voll automatisiertes Mahnwesen per E-Mail und Post, Übergabe an ein Inkassounternehmen

- voll automatisierter Rechnungsversand per E-Mail und Post

- Vertrags – und Abonnementmanagement

Novalnet – www.novalnet.de

Der in München ansässige Payment Service Provider wurde beim diesjährigen T3N-Award als bester Payment Service Provider ausgezeichnet.

1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

  • Kreditkarte (VISA, Master, Amex) und diverse Währungen (bspw. USD, CHF, NOK etc.)
  • Lastschrift (DE, AT, ES)
  • Vorauskasse
  • Kauf auf Rechnung
  • Online-Überweisung
  • Telefonpayment
  • PayPal
  • In Vorbereitung: Handypayment, SEPA Lastschriften, Zahlungsgarantie


2. Welche zusätzlichen Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

Die Novalnet AG bietet umfangreiche Betrugspräventionsmaßnahmen, so genannte Fraudmodule, die individuell auf die eigenen Bedürfnisse (de-)aktiviert werden können. Hierzu zählen u. a. Doppelbuchungs-sperre, Basic Adress Check und diverse weitere Präventionsmodule.

Zudem bietet Novalnet den Kunden einen kostenfreien Inkassoservice an. Ausgenommen hiervon ist allerdings das gerichtliche Mahnverfahren.


3. Wie sieht Ihr Preismodell aus (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)?

  • keine Setupgebühr
  • keine Grundgebühren
  • geringes Disagio
  • geringe Transaktionskosten
  • kostenloses Inkasso- & Forderungsmanagement
  • kostenlose Services (Abo- & Mitgliederverwaltung)
  • Kostenreduzierung dank Automatisierung


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten - aus?

Bei Novalnet gibt es grundsätzlich keine festgelegte Vertragslaufzeit, sondern lediglich eine dreimonatige Kündigungsfrist. Diese 3-Monats-Frist führt zu keinen weiter laufenden Kosten für den Händler, da keine Grundgebühr erhoben wird.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

Für Novalnet ist der Support ein wichtiger Bestandteil des Angebotes. Die Mitarbeiter sind angehalten alle allgemeinen und technischen Fragen innerhalb desselben Arbeitstages zu bearbeiten und kompetent zu beantworten.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Jeder Vertragspartner befindet sich mit seinem Novalnet-Account zunächst grundsätzlich im Testmodus. Erst nach der erfolgreichen Durchführung gemeinsamer Tests und auf ausdrücklichen Wunsch unseres Partners erfolgt die Live-Schaltung. Damit soll eine möglichst reibungslose und störungsfreie Integration gewährleistet werden.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkout-Prozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Nein! Der Checkout-Prozess bleibt aus Sicht des Bestellers zu 100% auf der Shopseite.


8. Verfügen Sie über eine PCI-DSS Zertifizierung?

Die Novalnet AG ist ein gemäß den PCI-DSS Richtlinien zertifiziertes und durch die BaFin zugelassenes Finanzdienstleistungsinstitut, welches die Erlaubnis hat nach KWG abzurechnen.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Payment-Lösungen an?

Novalnet stellt kostenlos Schnittstellen zu den gängigen Shopsysteme (siehe Punkt Nr. 10!) sowie eine umfassende Schnittstelle für „frei programmierte“ Websites und Shops zur Verfügung. Sollte es einmal zu Problemen kommen oder Hilfe bei der Einbindung benötigt werden, steht ein kostenfreier technischer Support zur Verfügung.


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstelle zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

Ja, die Payment-Schnittstellen sind alle kostenlos verwendbar. Es werden alle gängigen Shop-, CMS- und Blogsysteme unterstützt:

  • Magent
  • Übercart für Drupal
  • Drupal Commerce
  • Prestashop
  • Shopware
  • OXID eshop
  • Commerce:SEO
  • Commerce:SEO v2 Plus
  • xt:Commerce
  • Veyton
  • Gambio
  • Gambio GX2
  • JTL-Shop
  • WordPress
  • wpShopGermany
  • osCommerce
  • VirtueMart
  • Shops auf der Basis von Joomla und TypO3, tt_products
  • XTC:Modified
  • H.H.G Multistore
  • EComBase
  • FWP-Shop
  • Kaufengel
  • OSDATE
  • X-Cart
  • Randshop
  • STAPIS
  • phpShop


11. Wie wird die Anbindung an Akquirer von Ihnen gelöst. Arbeiten Sie hier mit einem bestimmten Dienstleister zusammen oder besteht hier Auswahlmöglichkeit?

Es besteht die Auswahl zwischen Wirecard, Elavon, 1CS *B+S demnächst*. Eine Anbindung an weitere Acquirer ist auf Nachfrage jederzeit möglich.


12. Bieten Sie auch Payment-Services für andere Länder an? Wie sehen diese Services aus?

Die Novalnet-Dienstleistungen werden sowohl Händlern, als auch den entsprechenden Endkunden aus aller Welt angeboten.


13. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Payment-Dienste?

  • Sony Music Entertainment Germany GmbH
  • Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
  • eKomi Ltd.
  • DubLiCOM Ltd.
  • SanaExpert
  • NAMCO BANDAI
  • Partners Germany GmbH
  • Pearson Deutschland GmbH
  • Sowie mehr als 1.500 weitere zufriedene Kunden


14. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

„Unser Portfolio ist reichhaltig und umfasst professionelle Betrugsprävention und Forderungsmanagement, kostenfreie technische Implementierung und persönliche Betreuung. Unser klarer Vorteil für den Kunden: eine einzige Plattform für alle Zahlungsarten und nur ein Ansprechpartner für Zahlungsabwicklung plus viele Zusatzservices.“ 

Klarna www.klarna.de

Bei Klarna handelt es sich ursprünglich um ein schwedisches Zahlungsdienstleistungsunternehmen, das sich in Deutschland insbesondere auf Rechnungs- und Ratenkauf spezialisiert hat.


1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

Klarna ist Europas führender Anbieter rechnungsbasierter Zahlungslösungen im Internethandel. In Deutschland bietet Klarna Internetshop-Betreibern zwei Zahlungsmöglichkeiten an: das Bezahlen per Rechnung und das Bezahlen auf Raten. In beiden Fällen erhält der Online-Kunde erst mit der Ware die Rechnung beziehungsweise den Ratenkaufvertrag. Für den Internetshop-Betreiber übernimmt Klarna das volle Ausfall- und Betrugsrisiko – Händler werden in jedem Fall von Klarna bezahlt. Kunden wiederum geben lediglich Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer auf der Website ihres Internethändlers an, um die Rechnungs- oder Ratenkaufzahlung von Klarna zu nutzen. Sensible Daten wie Bankverbindungen oder Kreditkarten-Daten brauchen grundsätzlich nicht angegeben zu werden.


2. Welche zusätzlichen Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

Klarna sammelt die gesamte Kompetenz rund um die Zahlungsprozesse innerhalb des Unternehmens und nutzt sie, um ständig neue und verbesserte Dienste zu entwickeln: So arbeitet Klarna kontinuierlich an technologischen Innovationen, unterstützt Händler bei der Integration von Rechnungs- und Ratenkauf in den Kassenbereich des Internetshops und verwaltet den Bezahlvorgang, inklusive Risiko- und Betrugserkennung. Für Identitäts- und Bonitätsprüfungen greift Klarna auf Wirtschaftsauskunfteien, wie etwa Schufa zurück.


3. Wie sieht ihr Preismodell aus?

Händler zahlen bei Klarna eine Transaktionsgebühr. Zusätzlich werden eine Pauschale am Anfang der Kooperation und eine monatliche Pauschale fällig.


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten – aus?

Die Vertragslaufzeit beträgt in der Regel 12 Monate.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

Klarna unterstützt Händler bei der Integration von Rechnungs- und Ratenkauf in den Kassenbereich des Internetshops (s.o.). Zudem stehen Service-Mitarbeiter den Kunden für Fragen telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Auch für Endkunden (Kunden von Klarna Kunden) ist der Klarna-Support täglich per Telefon und E-Mail erreichbar, ab Dezember 2011 telefonisch auch sieben Tage die Woche. Endkunden können zudem den Service-Bereich auf der Klarna Webseite nutzen, wo sie unter anderem das Fälligkeitsdatum ihrer Rechnung verlegen können. Klarna kommuniziert mit Händlern und Endkunden auch über soziale Medien wie Facebook und Twitter.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Um sicher zu stellen, dass die Zahlungsdienstleistungen optimal funktionieren, sobald sie frei geschaltet sind, werden mit allen E-Shops Testphasen durchgeführt.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Alle Zahlungsmethoden können vollständig in den Checkoutprozess integriert werden, der Kunde muss während seines Einkaufs den E-Shop nicht verlassen. Dies ergibt ein reibungsfreies Einkaufserlebnis für den Kunden, da Sicherheit und Einfachheit gewährleistet sind.


8. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Paymentlösungen an?

Klarna achtet kontinuierlich auf die Bedürfnisse der Kunden. Die Integrations- und Vertriebsteams diskutieren immer wieder verschiedene Lösungsansätze mit Kunden.


9. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstellen zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

Wir arbeiten mit mehreren Partnern in Deutschland zusammen, um nur einige zu nennen:

Shopsystem-Partner

  • Plenty Systems
  • Shopware
  • ePages
  • Strato
  • Gambio
  • Cosmoshop
  • Demandware


Payment Service Provider (PSP)

  • Computop
  • Adyen
  • Ogone


Open-Source-Module

  • Magento
  • Oxid CE
  • XT:Commerce Veyton


10. Bieten Sie auch Payment-Services für andere Länder an? Wie sehen diese Services aus?

Klarna ist Europas führender Anbieter rechnungsbasierter Zahlungslösungen im Internethandel. Derzeit bietet Klarna die Rechnungs- und Ratenkauflösungen in sechs verschiedenen Märkten an; in Deutschland und den Niederlanden, in Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen. In Schweden bietet das Unternehmen die Zahlungsmöglichkeiten darüber hinaus für den mobilen Online-Handel an.


11. Welche Referenzkunden nutzen ihre Dienste?

  • Apo Discounter
  • PosterXXL
  • Hitmeister
  • Babycommunity


12. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

„Wir bieten seit sieben Jahren Rechnungs- und Ratenkauf im Bereich E-Commerce an und haben mittlerweile einen außergewöhnlich hohen Erfahrungsgrad auf diesem Gebiet, von dem mittlerweile mehr als 12.000 Händler europaweit profitieren. Weiterhin wurde unser Unternehmen speziell für die E-Commerce-Branche gegründet und nicht etwa aus dem Inkassobereich heraus, sodass wir von Anfang an Zugang zu der Branche und den besonderen Anforderungen von Online-Händlern hatten. Was uns auszeichnet ist unser Engagement und unserer Expertise für die E-Commerce-Branche. Unser Ziel ist es, unsere Händler dabei zu unterstützen, ihre Verkaufsaktivitäten zu steigern. Zudem können wir aufgrund unserer Internationalität Synergien nutzen und Online-Händlern anbieten, auch in anderen Ländern unsere Lösungen und Dienstleistungen zu nutzen. Zu guter Letzt sehen wir uns als Vorreiter an, was das Thema Risiko- und Produktmanagement in unserem Bereich betrifft: Rund 20 Prozent unserer Mitarbeiter weltweit sind mit nichts anderem beschäftigt, als unsere vorhandenen Dienstleistungen weiterzuentwickeln und neue Lösungen zu kreieren sowohl zum Wohle unserer Online-Händler als auch für den Endverbraucher.“

Wirecard – www.wirecard.de

1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

  • Kreditkarten: Visa, MasterCard, American Express, Diners Club, Discover, JCB, UATP, AirPlus, China UnionPay
  • Debitkarte: Debitkarten von Visa und MasterCard (z. B. Visa Electron, Carte Bleue, Carte Bancaire, Dankort, PostePay), Maestro (Switch/Solo, Maestro UK and Maestro International), CartaSi und zahlreiche andere länderspezifische Karten.
  • Prepaid Cards: paysafecard, cashticket, mywirecard 2go Visa und MasterCard, u.v.a.
  • Alternative Zahlungssysteme: Rechnung, Vorauszahlung, EPS, iDEAL, giropay, sofortüberweisung, PayPal, @QUICK, Alipay u.v.a.
  • Zahlungsakzeptanz über Wirecard Bank für Visa, MasterCard, Diners Club/ Discover, JCB International, Maestro; Händlerakzeptanz u.a. für giropay, eps, Lastschrift, SEPA-Lastschrift
  • Mobile Payment: Paybox, PremiumSMS; MPASS
  • Lastschrift und Überweisung: giropay, EPS, iDEAL, sofortüberweisung, SWIFT, SEPA-Lastschrift, SEPAÜberweisung, maybank2u, CIMB clicks, MisterCash/Bancomat, Debitor Bradesco, Przelewy24 (PL24), POLi, eBanka, GluePay u.a.
  • E-wallet: PayPal, Moneybookers, WebMoney, @QUICK, moneta.ru, Alipay


2. Welche zusätzliche Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

  • Zahlungsabwicklung: Internet, Mail / Telephone Order, Point of Sale
  • Erweiterte Integrationsoptionen: Virtual Terminal, Hosted Payment Page, Real-time Processing API, Batch Processing API
  • Risikomanagement und Betrugsprävention: Konsumenten- und Bonitätsprüfungen, Betrugsabwehrmaßnahmen, Zahlungsausfallschutz
  • Finanzdienstleistungen (Wirecard Bank AG): Acquiring, Geschäftskonten, Währungsmanagement, Issuing (Prepaid Cards, Co-Branded Cards, Payout Cards)
  • Zahlungsabwicklung und Acquiring für den Point-of-Sale (Wirecard Retail Services GmbH): Terminals, Clearing, Reporting
  • Call Center Services (Wirecard Communication Services GmbH): stationäre, virtuelle und hybride Lösungen


3. Wie sieht Ihr Preismodell aus (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)?

Wirecard unterstützt unterschiedliche, flexible Preismodelle.


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten aus?

Vertragslaufzeiten werden individuell verhandelt.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

Wir bieten ein multilinguales Helpdesk (Muttersprachler) mit einer 24/7 Verfügbarkeit an.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Wirecard bietet für alle Zahlungsarten ein dediziertes Testsystem.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Händler können aus unterschiedlichen Integrationsoptionen wählen: Wirecard Payment Page oder vollständige Integration.


8. Verfügen Sie über eine PCI-DSS Zertifizierung?

Ja. Die Zahlungsplattform der Wirecard AG ist nach den strengsten Sicherheitsanforderungen (Level 1) des PCI-DSS zertifiziert.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Payment-Lösungen an?

Je nach Anforderungen des Kunden entwickelt die Wirecard AG maßgeschneiderte Lösungen für Zahlungsabwicklung und Risikomanagement. Kleineren Händlern bieten wir budgetschonende Standardlösungen. Die Wirecard-Zahlungsplattform bietet Händlern eine breite Palette an Integrationsoptionen. Händler können so die für ihre individuellen Bedürfnisse jeweils passende Anbindungsform wählen:

  • Technische Schnittstellen (APIs): Batch-Processing / Real-time Processing
  • XML-Schnittstellen (Software-as-a-Service)
  • Webbasierte Lösungen ohne Softwareinstallation oder eigenes SSL-Zertifikat: Wirecard Payment Page / virtuelles Terminal


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstellen zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

Derzeit stehen u. a. folgende Schnittstellen zur Verfügung:

  • Magento
  • osCommerce
  • xt:Commerce
  • OXID eSales
  • Gambio
  • ePages
  • MONDO Shop
  • Powergap
  • Commercetools
  • Webmart
  • Cosmoshop
  • Typo3 Shopsystem
  • VirtueMart
  • Xanario

Plug-ins, die von der Wirecard AG programmiert wurden, können kostenlos genutzt werden.


11. Wie wird die Anbindung an Akquirer von Ihnen gelöst. Arbeiten Sie hier mit einem bestimmten Dienstleister zusammen oder besteht hier eine Auswahlmöglichkeit?

Durch die in den Konzern integrierte Wirecard Bank AG bietet die Wirecard AG ihren Kunden Zahlungsabwicklung und Acquiring aus einer Hand. Es besteht Anbindung zu 150 weiteren Acquirern.


12. Bieten Sie auch Payment-Services für andere Länder an? Wie sehen diese Services aus?

Die Wirecard Gruppe unterstützt Online-Händler bei ihrer Expansion in neue Märkte mit umfassenden Services und über 85 internationalen Zahlungs- und Risikomanagementverfahren. Mit ihrer internationalen Strategie ist die Wirecard AG der Partner für Shopanbieter, die sich außerhalb Deutschlands neue Kundengruppen erschließen wollen. So wird die Wirecard Payment Page kontinuierlich um neue, lokale Bezahlverfahren erweitert.


13. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Payment-Dienste?

Die Wirecard AG zählt zu den führenden internationalen Anbietern elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen. Weltweit unterstützt die Wirecard-Gruppe über 12.000 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen bei der Automatisierung ihrer Zahlungsprozesse und der Minimierung von Forderungsausfällen. Referenzen stehen unter www.wirecard.de/presse zur Verfügung


14. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

„Die Wirecard Gruppe ist international aufgestellt wie kaum ein anderer Bezahldienstleister. Mit 85 verschiedenen Risikomanagement- und Bezahlverfahren gehört die Wirecard AG zu den international führenden Anbietern. Die Wirecard Bank AG ist Principal Member von Visa, MasterCard sowie JCB und als Kreditkarten-Akquirer in 69 Ländern weltweit aktiv; mit mehr als 100 Transaktions- und 18 Auszahlungswährungen. Die Kunden der Wirecard AG profitieren von integrierten Lösungen aus einer Hand: Von der Zahlungsabwicklung über das Risikomanagement bis hin zu Bankdienstleistungen und Call-Center-Services.

Die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale, des „Alles aus einer Hand“- Leistungsspektrums, welches die Wirecard Gruppe ihren Geschäftskunden bietet, sind:

  • Kombination von Softwaretechnologie und Bankprodukten
  • Internationale Ausrichtung – alle Services über eine Plattform
  • Zentralisierung des Zahlungsverkehrs aus unterschiedlichsten Vertriebs- und Beschaffungskanälen auf einer Plattform
  • Dienstleistungstiefe (Branchen- und kundenspezifische Produkte und Lösungen)
  • Online-orientierte Acquiring Bank im Konzern (z. B. 15 Auszahlungswährungen)
  • Ergänzende Bankdienstleistungen (z. B. Firmenkonten, Währungsmanagement)
  • Innovative softwarebasierte Bankprodukte (SCP – virtuelle Kreditkarten, Payout Cards, Co-Branded Cards)

Die Wirecard-Zahlungsplattform bietet Händlern eine breite Palette an Integrationsoptionen und ermöglicht somit Händlern, die für ihre individuellen Bedürfnisse jeweils passgenaue Anbindungsform zu wählen. Shopbetreibern bieten wir, je nach individueller Anforderung, branchenspezifische Lösungen für Großkunden sowie optimierte Standardlösungen für kleine und mittelständische Unternehmen.“

Billpay - www.billpay.de

Bei Billpay handelt es sich um einen in Berlin ansässigen Zahlungsdienstleister, der sich auf Rechnungs- und Ratenkauf sowie auf das Payment per Lastschrift spezialisiert hat und zu Rocket-Internet – unter dessen Dach u. a. auch Zalando beheimatet ist – gehört.

1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

Billpay bietet drei Zahlungsarten an: Kauf auf Rechnung, den Online-Ratenkauf und Kauf per Lastschrift


2. Welche zusätzlichen Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

Billpays Leistungen umfassen den Ankauf von Forderungen aus den genannten Zahlungsarten inklusive der vorher stattfindenden Identitäts- und Bonitätsprüfung. Durch den Ankauf der Forderungen übernimmt Billpay auch das Debitorenmanagement, kaufmännisches Mahnwesen und Inkassoverfahren. Schließlich stellt Billpay den Händlern die Schnittstelle, Software-Plug-ins für viele gängige Shopsysteme und technischen Support bei der Anbindung bereit.


3. Wie sieht Ihr Preismodell aus (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)?

Billpay berechnet eine prozentuale Gebühr vom Brutto-Warenkorb. Diese Gebühr ist abhängig von dem zu erwartenden Umsatz sowie vom Risiko des Warensortiments des Händlers. Bei Stornierungen entfällt das Disagio, stattdessen wird eine geringe Stornogebühr berechnet. Zusätzlich gibt es eine geringe monatliche Grundgebühr, sowie eine einmalige Setupgebühr.


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten - aus?

Die Vertragslaufzeit beträgt 12 Monate, wobei die ersten drei Monate eine Testphase sind. Hier kann der Online-Händler sich von Billpay überzeugen. Während der Testphase beträgt die Kündigungsfrist einen Monat. Nach Ablauf der Testphase kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Laufzeit gekündigt werden. Wird der Vertrag nicht gekündigt, verlängert sich die Laufzeit jeweils um ein weiteres Jahr.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

Billpay bietet einen kostenlosen Kundenservice für die Fragen vom Endkunden. Des Weiteren gibt es einen Händler-Support bei Fragen zu Stornierungen und/oder Zahlungsverschiebung und ähnlichem. Zusätzlich offerieren wir einen technischen Support.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Billpay bietet zum Testen seiner Zahlungsmodule einen Testmodus für die jeweiligen Plug-Ins an. In diesem Modus kann der Händler Billpays Funktionalitäten testen. Erst nach erfolgreicher Abnahme schaltet Billpay das Zahlungssystem für den Produktivvertrieb frei.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Das Payment wird vollständig in den Checkoutprozess des Online-Händlers integriert. Der Kunde bleibt jederzeit in der gewohnten Umgebung des Shops und verlässt die Seite seines Händlers nie. Diese nahtlose Integration gewährleistet einfaches und bequemes Bezahlen und erhöht die Bestellquote.


8. Verfügen Sie über eine PCI-DSS Zertifizierung?

Da wir keine Kreditkarten verarbeiten, benötigen wir keine PCI-DSS Zertifizierung.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Paymentlösungen an?

Ja, Billpay bietet neben der Integration über Shop-Module auch individuelle Payment-Lösungen an. Dazu bieten wir eine Schnittstelle auf PHP- und NET-Basis. Unser technischer Support steht den Kunden bei der Integration zur Seite. Eine Beschreibung unserer Schnittstelle können Sie sich unter folgendem Link herunterladen: https://www.billpay.de/haendler/service/integration/download/api/


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstellen zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

Ja, die Benutzung von Billpays Schnittstellen ist kostenlos verwendbar. Folgende Shopsysteme stehen dabei zur Verfügung:

  • Magento
  • xt:commerce
  • xt:Commerce Veyton
  • JTL-Shop3 und JTL WaWi
  • Oxid eSales
  • osCommerce
  • Gambio
  • Mastershop24
  • Xonic Solution
  • Zen-Cart
  • CosmoShop
  • ECO Mietshop
  • Mondo Shop.

Weitere Informationen unter: https://www.billpay.de/haendler/service/integration/download/


11. Wie wird die Anbindung an Akquirer von Ihnen gelöst. Arbeiten Sie hier mit einem bestimmten Dienstleister zusammen oder besteht hier Auswahlmöglichkeit?

Da unser Service keine Kreditkartenabwicklung umfasst, arbeiten wir nicht mit Acquirern.


12. Bieten Sie auch Paymentservices für andere Länder an? Wie sehen diese Services aus?

In Deutschland offeriert Billpay drei Bezahlmethoden, nämlich den Kauf per Rechnung, den Online-Ratenkauf und den Kauf auf Lastschrift. Des Weiteren wird der Rechnungskauf von Billpay auch in der Schweiz und in Österreich angeboten. Weitere Bezahlmethoden und die Expansion in weitere Länder folgen in Kürze.


13. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Payment-Dienste?

Zu unseren Referenzkunden gehören unter anderem der Testsieger von Stiftung Warentest Enamora, 7trends, Chiemsee, Möbel-Profi, Gourmondo und Posterjack.


14. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

  • 1. Wir bieten drei Zahlungsarten aus einer Hand (Rechnungskauf, Online-Ratenkauf, Lastschrift)
  • 2. Wir sind international. Die Plattform für die Zahlungsabwicklung wird für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz angeboten.
  • 3. Unsere Zahlungsarten sind auf Conversion optimiert. Der Kunde wird beispielsweise beim Check-Out auf keine neue Seite weitergeleitet. Der Ratenkauf erfolgt ohne PostIdent-Verfahren und ohne lange Antragsstrecke.

BillSAFE – www.billsafe.de

Als spezialisierte Factoringgesellschaft für die Abwicklung von Rechnungskauf-Zahlungen im Internet wurde die BillSAFE GmbH 2008 als Spin-off-Gesellschaft der mediafinanz AG gegründet. 2010 stieg die eBay-Tochter mit einer Beteiligung bei BillSAFE ein.


1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

BillSAFE stellt Online-Händlern auf sichere Weise die Zahlungsart „Kauf auf Rechnung“ zur Verfügung und ermöglicht ihnen somit die bei Deutschlands Online-Shoppern beliebteste Zahlungsart anbieten zu können.


2. Welche zusätzlichen Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

Nachdem der Händler seinem Kunden die Ware und Rechnung zugesandt hat, übernimmt BillSAFE die weitere Abwicklung. Von der Risikoprüfung mit Echtzeitentscheidung über die Zahlungseingangskontrolle bis hin zum Mahnwesen und den Inkassoprozessen. Selbst wenn der Kunde seine Rechnung nicht zahlt, erhält der Händler - dank der 100% Zahlungsgarantie von BillSAFE - den vollen Rechnungsbetrag.


3. Wie sieht Ihr Preismodell aus? (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)?

Um die Lösung allen Händlern so attraktiv wie möglich anbieten zu können, hat sich BillSAFE für einen transaktionsbasierten Ansatz entschieden. So zahlt der Händler immer nur dann eine Gebühr – die aus prozentuellem Disagio und einem Fixbetrag besteht –, wenn in seinem Online-Shop auch wirklich ein Kauf auf Rechnung stattfand. Das individuelle Pricing hängt letztlich von verschiedenen Einzelkriterien ab u. a. vom Risiko oder auch der Warenkorbzusammensetzung.


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten – aus?

Neben dem bereits erwähnten transaktionsbasierten Gebührenmodell legt BillSAFE auch bei allen anderen Vertragsbestandteilen großen Wert auf Transparenz und Fairness. So gibt es bei BillSAFE zum einen keinerlei versteckte Kosten. Zum anderen wird auch auf lange Vertragslaufzeiten verzichtet.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

BillSAFE beschäftigt erfahrene Experten im Umgang mit Online-Shops, wie z. B. ein spezielles Integration Support Team, das den Kunden kompetent durch den Integrationsprozess geleitet und sicherstellt, dass die Wünsche des Kunden jederzeit umgesetzt werden. Parallel kümmert sich das Management und Support Team um alle bestehenden Kunden und unterstützt diese bei den alltäglichen Fragestellungen.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Wir stellen allen unseren Kunden eine professionelle und umfangreiche Sandbox-Testumgebung zur Verfügung und gewähren währenddessen einen konstanten Support auf Abruf, um die finale Einbindung von BillSAFE so fließend wie möglich zu gestalten.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Jeder Shopbetreiber soll selbst entscheiden können, wie die Zahlung mit BillSAFE in seinen Checkout integriert ist. So hat der Händler die Auswahl zwischen unserem „Payment Layer“, der sich während des Checkouts wie eine zweite Ebene („Layer“) über die Shopseite legt und unserem „Payment Gateway“, bei dem der Käufer die notwendigen Daten über eine eigene Seite eingeben kann.


8. Verfügen Sie über eine PCI-DSS Zertifizierung?

Nicht notwendig für unsere Zahlungsart – Nein.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Payment-Lösungen an?

Neben der Integration über ein bestehendes Shop-, Warenwirtschafts- oder PSP-System bietet BillSAFE den Kunden ebenso die Möglichkeit, BillSAFE ganz individuell und abgestimmt auf die eigenen Händler-Anforderungen über eine entsprechende API einzubinden.


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstelle zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

Um unseren Händlern eine optimale also auch komfortable Einbindung und Aktivierung von BillSAFE zu ermöglichen, wird mit fast allen Anbietern von Shopsystemen und Komplettlösungen im E-Commerce zusammengearbeitet. Darunter sind u. a.:

  • Magento
  • Gambio
  • Oxid
  • plentySystems
  • Shopware
  • CosmoShop
  • ePages
  • xtCommerce
  • osCommerce
  • aber auch der PSP Computop

 

11. Bieten Sie auch Payment-Services für andere Länder an? Wie sehen diese Services aus?

Gerade der Zahlungs- und E-Commerce-Markt in Deutschland unterscheidet sich stark von denen anderer Länder. Daher war es ein selbstgestecktes Ziel, diesen Markt richtig zu verstehen und nachhaltig zu gestalten. Doch auch andere Länder europa- bzw. weltweit bieten interessante Potentiale für den Kauf auf Rechnung. So werden die BillSAFE-Dienstleistung in naher Zukunft auch für Länder wie Österreich, Schweiz und Niederlande angeboten werden.


12. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Payment-Dienste?

Nachfolgende Händler vertrauen u. a. auf BillSAFE:

  • Medion
  • A.T.U
  • Roller
  • Telefon.de
  • Hitseller.de
  • Paul Direkt
  • D&W
  • Tamaris Onlilne-Shop

 

13. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

„BillSAFE ist das Rundum-Sorglos-Paket für den Kauf auf Rechnung im Internet. Das Management der BillSAFE GmbH besteht ausnahmslos aus Risikomanagement-Experten mit über 10 Jahren Erfahrung aus der Betreuung von namhaften Online-Shops und Versandhandelsunternehmen über die mediafinanz AG. Mit der strategischen Beteiligung durch die eBay-Tochter PayPal im Jahr 2010 wurde dieses Know-how um die Erfahrungen aus Milliarden erfolgreich abgewickelter E-Commerce-Transaktionen komplettiert. Vor dem Hintergrund dieses Netzwerkes mit der mediafinanz AG, als Experten für nachgelagertes Forderungsmanagement auf der einen Seite und PayPal, als führender Zahlungsdienstleister im Online-Handel auf der anderen Seite verfügt BillSAFE über eine einzigartige Expertise.“

Ogone – www.ogone.de

Ogone ist führender, europäischer Anbieter von Payment Services mit über 33.000 Kunden in 45 Ländern, darunter Notebooksbilliger.de, Unister, Conrad Electronics und Nespresso. Das 1996 gegründete Unternehmen mit Zentrale in Brüssel bietet professionelle Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr. Zum Portfolio gehören Dienste für Endkunden („Business-to-Consumer”) sowie für „Business-to-Business” (z. B. Einkaufskarten).


1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

  • Kreditkarten: Visa, MasterCard, American Express, Diners Club, Discover, JCB, UATP, AirPlus, Aurore, 1euro.com
  • Debitkarten: Debitkarten von Visa und MasterCard (z. B. Visa Electron, Carte Bleue)
  • Lastschrift
  • E-wallets: PayPal, Wallie-card, paysafecard, MiniTix, ping.ping, Amazon Checkout
  • Rechnungskauf: Ratepay, Billpay, Klarna, AfterPay, u. a.
  • Online Banking Verfahren; giropay, ING HomePay u. a.

 

2. Welche zusätzlichen Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

  • Multi-Currency-Services: bieten Sie lokale Zahlungsmethoden an, zeigen Sie die Zahlungsseiten in der Sprache des Kunden an und lassen Sie den Kunden in seiner eigenen Währung bezahlen.
  • Spezielle Währungsservices: Mehrwährungsverarbeitung, Dynamische Währungsumrechnung
  • Flexible Zahlungen: Split Payments, Scheduled Payments, Subscription Manager u. a. Risikomanagement: Käufer-Authentifizierung, Paymentfilter, personalisierbares Scoring-Modul u. a.

 

3. Wie sieht Ihr Preismodell aus (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)?

Das Preismodell beinhaltet neben einer einmaligen Einrichtungsgebühr eine monatliche Bereitstellungsgebühr sowie eine Transaktionsgebühr. Grundsätzlich bietet Ogone zwei unterschiedliche Pakete, ein Pro- und ein Premium-Paket, an, die sich durch den jeweiligen Paketumfang – insbesondere mehr Zahlungsvarianten und diverse Zusatzservices - unterscheiden. Alle Lösungen sind auch als Leistungspakete erhältlich, um auch ganz persönlichen Bedürfnissen gerecht zu werden.


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten - aus?

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt bei den Pro- bzw. Premium-Paketen 12 Monate.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

Das Support-Team von Ogone unterstützt Kunden per Ticket, E- Mail und Telefon, solange ihr Ogone Konto aktiv ist. Die Ogone Website bietet jedem Interessenten, der mit Ogone zusammenarbeiten möchte, die Möglichkeit, ein kostenloses TEST-Konto zu eröffnen. Alle Produkte von Ogone können auf diese Weise in einer Test-Umgebung ausprobiert werden, welche mit der echten Produktionsumgebung identisch ist. Auf einer kostenlosen Testplattform kann zudem nicht nur die Integration in Ihr System sowie alle Funktionalitäten ausprobiert werden, sondern hier steht auch das Support-Team bei Fragen ebenfalls zur Seite. Es stehen diverse Integrations- und Benutzerhandbücher zum kostenlosen Download sowie eine ausführliche Liste mit FAQs zur Verfügung.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Ja. Ein kostenloses Testkonto kann jederzeit angelegt werden.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Das Payment wird vollständig in den Checkoutprozess integriert.


8. Verfügen Sie über eine PCI-DSS Zertifizierung?

Ogone ist Level 1 PCI DSS zertifiziert.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Paymentlösungen an?

Ogone liefert individuelle Lösungen auf verschiedenen Ebenen:

  • Technische Entwicklung
  • Branchenspezifische Lösungen
  • Hilfe und Rat

Ogone entwickelt auch spezielle Lösungen u. a. für die Flugbranche, den Finanz- und Banksektor, den Ticketverkauf und die Hotelbranche


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstellen zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

Schnittstellen stehen u.a. für folgende Systeme zur Verfügung:

  • OXID
  • xt:Commerce
  • OSCommerce
  • Magento
  • Prestashop
  • TYPO3
  • Drupal
  • Gambio
  • Shopware
  • ePages
  • Intershop

 

11. Wie wird die Anbindung an Akquirer von Ihnen gelöst. Arbeiten Sie hier mit einem bestimmten Dienstleister zusammen oder besteht hier Auswahlmöglichkeit?

Für jedes Zahlungsmittel, das Sie online annehmen möchten, sollte ein Akzeptanzvertrag für CNP-Transaktionen (card-not-present) mit einem Akzeptanzpartner (= ein Finanzinstitut, das Ihnen die Möglichkeit bietet, Zahlungen im Fernabsatz anzunehmen) geschlossen werden. Dies gilt auch, wenn schon ein Akzeptanzvertrag für Zahlungen über ein physisches Terminal z. B. in Ihrem Ladengeschäft (Card-Present) besteht.

Ogone hat viele Beziehungen zu Akzeptanzpartnern im In- und Ausland aufgebaut und kann Ihnen dabei helfen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.


12. Bieten Sie auch Payment-Services für andere Länder an? Wie sehen diese Services aus?

Ja. Ogone ist führender, europäischer Anbieter von Payment Services mit über 30.000 Kunden in 45 Ländern.


13. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Payment-Dienste?

Unter anderem setzen die nachfolgenden Unternehmen Ogone ein:

  • Notebooksbilliger.de
  • Unister
  • Conrad Electronics
  • Nespresso
  • Pro idee
  • carbookers.de
  • iBOOD.de
  • ThomasCook
  • die Bayreuther Festspiele
  • BOSE


14. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

  • Mehr als 200 Integrationen mit weltweiten Akzeptanzpartnern
  • PCI DSS Level 1 zertifiziert - im 8. Jahr in Folge
  • Über 45 nationale & internationale Zahlungsmethoden, einfach aktivierbar
  • Professionelles, modulares Risk Management mit Scoring-Funktionalität
  • Annahme von Bezahldaten online, per E-Mail, Telefon und iPhone-App
  • Ermöglicht Abonnement und 1-Click-Einkauf
  • Kostenloses Testkonto

RatePAY – www.ratepay.de

Die RatePAY GmbH wurde Ende 2009 von Internet- und Zahlungsexperten gegründet. RatePAY ist eine Tochter der international agierenden EOS-Gruppe, einem Unternehmen der Otto Group, und hat sich auf Rechnungs- und Ratenkauf im Internet spezialisiert.


1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

  • Online-Ratenzahlung mit Zahlungsgarantie
  • Online-Rechnungskauf mit Zahlungsgarantie

 

2. Welche zusätzlichen Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

  • RatePAY: Risikomanagement
  • Partner: Forderungsmanagement, Inkasso

 

3. Wie sieht Ihr Preismodell aus (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)?

Disagio, anhängig von verschiedenen Faktoren, Angebotskalkulation erfolgt individuell pro Händler.


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten – aus?

Vertragslaufzeit standardmäßig 12 Monate, andere Vereinbarungen sind möglich.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

Allgemeiner Support von RatePAY, Technischer Support von RatePAY und dessen Partnern.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Ja, über unseren eigenen Testshop und im Rahmen der Integration, sofern der Händler ebenfalls über eine Testumgebung verfügt.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Beides ist möglich


8. Verfügen Sie über eine PCI-DSS Zertifizierung?

Nein, wird auch nicht benötigt – keine Verarbeitung von Kreditkartendaten.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Payment-Lösungen an?

Ja, das RatePAY-System ist sehr flexibel. Es können jederzeit individuelle Lösungen und Vorgehen vereinbart werden.


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstellen zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

  • Oxid
  • Magento
  • xt:Commerce
  • Shopware (alle kostenlos)

Eine Anbindung ist neben den Shopmodulen ebenso über PSPs (z. B. Wirecard) oder direkt (per API) möglich.


11. Wie wird die Anbindung an Akquirer von Ihnen gelöst. Arbeiten Sie hier mit einem bestimmten Dienstleister zusammen oder besteht hier Auswahlmöglichkeit?

RatePAY ist Anbieter von den Bezahlungsarten Raten- und Rechnungskauf und bietet keine Kreditkartenanbindung an. Dennoch ist eine Anbindung anderer Zahlungsarten über unsere Partner-PSPs wie z. B. Wirecard oder ConCardis möglich. Wir arbeiten mit einem starken Partner zusammen – ConCardis ist Acquirer und PSP in einem. Aktuell bestehen keine weiteren Anbindungen zu anderen Acquirern.


12. Bieten Sie auch Payment-Services für andere Länder an? Wie sehen diese Services aus?

Ist in Planung


13. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Payment-Dienste?

Gerne nennen wir unsere Referenzen auf Anfrage


14. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

  • Vorteil aus 60 Jahren Know-how im Versandhandel
  • Absolute Sicherheit durch einen 100%igen Schutz vor Zahlungsausfällen
  • Effiziente Risikoüberprüfung der Kunden in Echtzeit
  • Ohne Postident-Verfahren und Medienbruch
  • Weniger Kaufabbrecher (keine zusätzliche Registrierung, keine Eingabe von Kontodaten)
  • 100%ige Auszahlung des vollen Betrags
  • Hohe Liquidität durch Vorausfinanzierung
  • Nur erfolgreiche Transaktionen werden berechnet
  • Nur eine Schnittstelle notwendig
  • RatePAY übernimmt Risikoüberprüfungen, Debitorenmanagement und Inkasso

ExperCash – www.expercash.de

ExperCash wurde 2002 als easyDebit gegründet und ist mit seiner langjährigen Erfahrung Partner für maßgeschneidertes Financial Supply Chain Management. Seit vielen Jahren vertrauen mehrere hundert Händler auf die maßgeschneiderten Online-Payment-Lösungen von ExperCash. Als Tochterunternehmen des international agierenden Payment Service Providers DataCash Group PLC, London, bietet ExperCash auch für grenzübergreifenden E-Commerce diverse Services im Bereich E-Payment, Risiko- und Debitorenmanagement an.


1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

ExperCash deckt weltweit über 50 Zahlungsarten ab. Die meisten deutschen Händler fragen für Kreditkarte, Lastschrift, giropay, sofortüberweisung.de und PayPal an. Für Verkäufe ins Ausland sind auch Themen wie iDEAL (Niederlande), Carte Bleue (Frankreich) oder Maestro (UK) auf dem Vormarsch.


2. Welche zusätzliche Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

ExperCash bietet das komplette Financial Supply Chain Management an. Das heißt, es werden dem Kunden vom Risikomanagement (Betrugsprävention und Bonitätsprüfungen), über das E-Payment bis hin zum Debitorenmanagement alle Leistungen angeboten. Wichtig für die Händler: Sie erhalten alle Module aus einer Hand. Immer größere Bedeutung bekommt das Risikomanagement. Diesen gestiegenen Anforderungen an den E-Commerce versucht ExperCash mit dem neuen Service zur Betrugsprävention, ePROTECT, gerecht zu werden.


3. Wie sieht Ihr Preismodell aus (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)?

ExperCash bietet seine Services in Form verschiedener Pakete an - angepasst an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Online-Shops. Die Pakete sind so konfiguriert, dass sie flexibel mit den Anforderungen der Kunden mitwachsen. Neben einer einmaligen Einrichtungsgebühr und einer monatlichen Bereitstellung kommen noch volumenabhängige Transaktionsgebühren hinzu.


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten – aus?

Es werden Verträge mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten angeboten.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

ExperCash bietet den Kunden einen telefonischen Support für alle operativen Fragen an. Eine Anfrage im technischen Support kann per E-Mail geöffnet werden, welche dann so schnell wie möglich telefonisch oder per E-Mail beantwortet wird.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Bei allen deutschen Zahlungsarten und den meisten europäischen, ja. Es gibt einige ausländische Verfahren, bei denen kein Testmodus angeboten werden kann.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Das Payment ist als iFrame in den Checkoutprozess vollständig integriert. Der iFrame kann per CSS (Cascading Style Sheet) an das Layout des Shops angepasst werden. Auch Textanpassungen sind möglich. Insofern muss der Konsument das gewohnte CI des Shops nicht verlassen. Manche Zahlungsarten erfordern jedoch eine Vollbildumleitung auf eine eigene Seite. Beispiele sind PayPal, sofortüberweisung.de oder giropay. Hier ist es unvermeidbar, am Ende des Checkoutprozesses umzuleiten.


8. Verfügen Sie über eine PCI-DSS Zertifizierung?

Ja. ExperCash ist seit Jahren PCI DSS Level 1 zertifiziert. ExperCash Händler, die die iFrame Technologie nutzen, erhalten eine kostenlose PCI Zertifizierung über unser Zertifizierungsportal.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Paymentlösungen an?

Alle Payment-Systeme werden durch ExperCash selbst entwickelt. Somit können auch komplexe Anforderungen, z. B. von Großkunden, in Lösungen angeboten und spezifisch entwickelt werden.


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstellen zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

Es werden für alle unterstützten Shopsysteme kostenlose Plugins zur Verfügung gestellt. Dabei werden alle gängigen Shopsysteme unterstützt:

  • CP::Shop
  • CosmoShop
  • ePages
  • FWP-Shop
  • Magento
  • Omeco
  • OSCommerce
  • PHPepper Shop
  • Plenty Markets
  • Powergap
  • Shopystems
  • Starseller´s World
  • Xanario
  • xt:Commerce
  • Zen Cart

 

11. Wie wird die Anbindung an Akquirer von Ihnen gelöst. Arbeiten Sie hier mit einem bestimmten Dienstleister zusammen oder besteht hier Auswahlmöglichkeit?

ExperCash vermittelt dem Händler einen Akzeptanzvertrag zu bestmöglichen Konditionen. Er muss sich in diesem Zusammenhang um nichts kümmern und hat nur einen Ansprechpartner. Es können auch bestehende Akzeptanzverträge übernommen werden. ExperCash ist an die meisten Akquirer in Deutschland und Europa angebunden.


12. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Payment-Dienste?

ExperCash wird von Großkunden wie z. B. der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck bis hin zum kleinen Sockenladen eingesetzt.


13. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

„Internationalität: Wir bieten unseren Händlern bereits seit Jahren auch internationale sowie länderspezifische Bezahlverfahren an.

Expertise: ExperCash wurde bereits 2002 als easyDebit gegründet. Damit profitieren unsere Kunden von fast einem Jahrzehnt Erfahrung im ePayment. Bei uns werden die Händler beraten, dabei setzen wir auf die Erfahrung und Beratungskompetenz unserer langjährigen Mitarbeiter.

Unsere Lösungen wachsen flexibel mit den Bedürfnissen unserer Händler. Wir bieten unsere Services in Form verschiedener Pakete an, die angepasst sind auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Online Shops. Unsere Pakete sind so ausgelegt, dass sie flexibel mit den Anforderungen unserer Kunden mitwachsen.

Alles aus einer Hand: Für unsere Händler ist es wichtig, dass sie die verschiedenen Module aus einer Hand bekommen. Denn nur, wenn die drei Säulen (ePayment – Risikomanagement – Debitorenmanagment) eng miteinander verzahnt sind, kann ein Online Shop im Bereich ePayment effizient arbeiten.

Ausgefeiltes Risikomanagement: Die Vielfalt an Bezahlungsarten ergänzen wir perfekt mit einem besonders abgestimmten Risikomanagement. Damit ist es für unsere Händler auch wirtschaftlich, bei Käufern beliebte, aber für den Händler risikobehaftete Bezahlverfahren anzubieten. Unser Risikomanagement besteht aus mehreren Bausteinen, wie z. B.: Adressprüfung, Bonitätsprüfung, Scoring, Betrugsprävention und Sperrlistenverwaltung.“

SIX Card Solutions / Saferpay – www.six-card-solutions.com

1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

  • Kreditkarten: Visa, MasterCard, American Express, Diners Card / Discover, JCBDebitkarten: V Pay, Maestro, PostFinance Card, LaserCardOnline-Banking: giropay, PostFinance E-Finance, iDeal, eps
  • Lastschriften:Elektronisches Lastschriftverfahren (ELV), Billpay Lastschrift mit Zahlungsgarantie
  • Rechnungskauf: Billpay Rechnungskauf mit Zahlungsgarantie
  • Online-Bezahlverfahren: PayPal, ClickandBuy
  • Mobile Payment: mpass

 

2. Welche zusätzlichen Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z .B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

Saferpay verfügt heute über ein umfangreiches Risk Management Modul, das allen Kunden kostenfrei zur Verfügung steht. Sicherheit wird im E-Commerce immer noch großgeschrieben. Daher arbeitet Saferpay mit Partnern zusammen, deren Systeme sich nahtlos an Saferpay anpassen wie z. B. der Bonitätsprüfplattform creditpass (www.creditpass.de).


3. Wie sieht Ihr Preismodell aus (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)?

Das Saferpay Preismodell besteht heute aus 3 Komponenten: Einmalige Lizenzgebühr, verbrauchsabhängige Transaktionsgebühr (Prepaid), wiederkehrende Grundgebühren für Erweiterungen


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten - aus?

Online-Händler erwerben eine Saferpay Lizenz, die dann unbefristet eingesetzt werden kann. Zusätzlich kauft der Händler so genannte Transaktionspakete prepaid bei Saferpay ein. Diese Dienstleistung steht dem Händler 12 Monate in unserem Rechnungszentrum zum Abruf zur Verfügung. Alle zusätzlichen Leistungen wie die Nutzung des 3-D Secure Verfahren und des Secure Card Data Service (sichere Speicherung der Kartendaten im Saferpay Rechenzentrum) werden mit einer Laufzeit von 24 Monaten geschlossen.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

Für die E-Payment-Lösung Saferpay stehen dem Händler ein Integration Support – die technische Hilfestellung bei der Integration von Saferpay in den Online-Shop – und ein Support für technische Rückfragen kostenfrei zur Verfügung. Saferpay bietet einen 7/24 technischen Support in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, italienisch und holländisch.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Saferpay kann kostenfrei und unverbindlich getestet werden – solange der Händler möchte. Über den Testlogin können alle Saferpay Schnittstellen, Funktionen und Zahlungsprozesse getestet werden. Ab dem Frühjahr 2012 steht dann auch die Testmöglichkeit mit allen testmöglichen Zahlungsmitteln zur Verfügung.


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Für jeden Bedarf die richtige Lösung bietet Saferpay unterschiedliche Integrationsvarianten für den Händler. Die Saferpay Business Lösung kann vollständig in den Checkoutprozess des Händlers und den verbundenen Systemen wie Warenwirtschaft integriert werden. Die Zahlungsabwicklung findet somit im Hintergrund auf der Seite des Händlers in dessen Shop statt und ist für den Kunden nicht sichtbar. Die Saferpay E-Commerce Lösung arbeitet dagegen mit einer so genannten Payment Page. Diese wird während des Bestellvorgangs im Online-Shop aufgerufen. Der Endkunde gibt seine Daten somit direkt bei Saferpay ein. Die Payment Page kann vom Händler dem Design des Online-Shops angepasst werden.


8. Verfügen Sie über eine PCI-DSS Zertifizierung?

Saferpay unterstützt alle heutigen Sicherheitsstandards und nach dem Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) zertifiziert. Als Tochtergesellschaft der Schweizer Banken verfügt Saferpay zusätzlich über ein bankenzertifiziertes Rechenzentrum.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Paymentlösungen an?

Der modulare Aufbau der E-Payment-Lösung ermöglicht es dem Händler, Saferpay flexibel und einfach in nahezu jede Umgebung zu integrieren. Für den Bereich M-Commerce zum Beispiel wurden 2011 mobile Lösungen für Endgeräte geschaffen. Des Weiteren ist Saferpay bereits in vielen Taxi-, Parking- oder Automatenlösungen wie Kinoticketautomaten am Point of Sales (POS) integriert. Saferpay kann auf die individuellen Wünsche der Kunden eingehen und individuelle Lösungen anbieten oder neue Zahlungsmittel integrieren.


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstellen zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

SIX Card Solutions verfügt über ein breites Partnernetzwerk mit nahezu allen Shopsystemanbietern im deutschsprachigen Europa. Saferpay ist in allen gängigen Shopsystemen bereits vorinstalliert und stellt kostenfrei Schnittstellen zu den relevanten Systemlösungen, u. a.:

  • Magento
  • ePages
  • Intershop
  • Omeco
  • OXID
  • xt:Commerce
  • Websale

 

11. Wie wird die Anbindung an Akquirer von Ihnen gelöst. Arbeiten Sie hier mit einem bestimmten Dienstleister zusammen oder besteht hier Auswahlmöglichkeit?

Der Kunde entscheidet selbst über die Wahl seines Akzeptanzpartners. SIX Card Solutions unterhält heute Kommunikationsverbindungen zu allen relevanten Acquirern und Verarbeitern weltweit. Für Saferpay allein stehen mehr als 40 verschiedene Verarbeiter (Acquirer) in 13 Ländern weltweit zur Verfügung. Als Unternehmen der SIX Group bieten wir unseren Kunden und Partnern jedoch alles aus einer Hand – PSP Dienstleistung und Akzeptanzvertrag!


12. Bieten Sie auch Payment- Services für andere Länder an? Wie sehen diese Services aus?

Die Saferpay Dienstleistungen sind länderunabhängig. Saferpay gehört zu den führenden E-Payment-Lösungen im deutschsprachigen Europa. Die Plattform ist multimandanten und multiwährungsfähig. Das Saferpay Administrationsinterface (Saferpay Backoffice) steht heute in Deutsch, Englisch und Französisch zur Verfügung. Weitere Sprachen können bei Bedarf jederzeit nachgeleifert werden. Die Saferpay Payment Page steht bereits heute in 22 Sprachen zur Verfügung.


13. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Paymentdienste?

Mehr als 8.500 Kunden haben sich bereits für Saferpay entschieden. Darunter zählen namhafte Unternehmen wie:

  • Fleurop
  • UCI Kinowelt
  • cyberport
  • dress-for-less
  • Leonardo
  • Playmobil
  • Haribo
  • Lufthansa
  • WorldShop

 

14. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

  • Mehr als 10 Jahre Markterfahrung und Experten Know How
  • Mehr als 8.500 Kunden vertrauen auf Saferpay
  • 21.000 Terminals weltweit haben Saferpay im Einsatz – mobil, am POS oder im Internet
  • Höchste Sicherheit durch zuverlässige Schweizer Finanzplatzinfrastruktur
  • Saferpay bietet Lösungen für den Handel und Banken (White Label)
  • Große Zahlungsmittelvielfalt durch mehr als 20 verschiedene Bezahlverfahren
  • 40 verschiedene Verarbeiter weltweit stehen mit Akzeptanzverträgen zur Verfügung

1 & 1 iPayment – www.ipayment.de

Bei iPayment handelt es sich um einen Payment-Anbieter, hinter dem der hinlänglich bekannte Internetriese 1 & 1 steckt.


1. Welche Zahlungsarten werden von Ihnen abgedeckt?

  • Visa
  • MasterCard
  • Maestro
  • American Express
  • JCB
  • Diners Club
  • Visa Electron
  • Solo
  • Internetbasiertes Elektronisches Lastschriftverfahren (ELV)
  • paysafecard

 

2. Welche zusätzlichen Payment-Dienstleistungen bieten Sie an (z. B. Bonitätsprüfung, Inkasso- und Forderungsmanagement etc.)?

AVS (Adress Verification System) zur Prüfung der Karteninhaberadresse ohne Mehrkosten inklusive (wenn von Akzeptanzgeber und Banken unterstützt). Optional: zusätzliche Adressprüfung für deutsche Adressen


3. Wie sieht Ihr Preismodell aus (Grundgebühr, variable Gebühren etc.)?

Das Pricing beinhaltet neben einer einmaligen Einrichtungsgebühr und einer monatlichen Grundgebühr die bekannten Transaktionskosten, die sich nach Transaktionszahlen staffeln. In diesen Kosten sind alle ipayment-Funktionen bereits enthalten, beispielsweise der Einsatz von Verified by Visa, MasterCard SecureCode und Maestro SecureCode.


4. Wie sieht Ihre Vertragsgestaltung – insbesondere im Hinblick auf Vertragslaufzeiten – aus?

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate.


5. Welche Supportleistungen bieten Sie für Ihre Kunden an (allgemeiner Support, technischer Support etc.)?

Ipayment bieten sowohl allgemeinen als auch technischen Support an. Wer Fragen hat oder Hilfe benötigt, kann das Supportteam zu Festnetzkonditionen erreichen. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, über das persönliche 1&1 Control-Center ein kostenfreies Kontaktformular zu nutzen. Die häufigsten Fragen zu den jeweiligen Produkten werden auf den Hilfeseiten im Internet beantwortet.

Zusätzlich wurde ein Kundenforum gestartet. Über diese Plattform können deutschen Kunden schnell und einfach mit Experten in Kontakt treten. Außerdem können sich Anwender auch gegenseitig helfen und Ideen oder Erfahrungen austauschen. Das Forum wird an sieben Tagen pro Woche von 1&1 Mitarbeitern betreut.

Nutzern der 1&1 Webhosting-Pakete wird seit Längerem optional eine individuellere Betreuung angeboten. Sie können sich für nur 9,99 Euro pro Monat die Dienste eines festen, namentlich bekannten Ansprechpartners sichern. Die speziell geschulten Experten eines sog. Platin-Service-Teams stehen für sämtliche Fragen zur Verfügung – vom Vertrag über die Rechnung bis hin zur Technik. Im Service enthalten ist nicht nur die persönliche Betreuung, sondern auch eine eigene 0800er-Rufnummer, die der Anwender bei allen Fragen wählen kann. Möglich ist der Kontakt per E-Mail und über die kostenfreie Direktdurchwahl zu den Experten, welche gerne auch zurückrufen. Sollte der persönliche Ansprechpartner einmal beispielsweise wegen Urlaub nicht erreichbar sein, kümmert sich ein Teamkollege um die Anfrage.


6. Werden für sämtliche Zahlungsarten Testmodi angeboten?

Ja


7. Kann das Payment vollständig in den Checkoutprozess integriert werden oder erfolgt das Payment am Ende des Checkout über eine eigene Seite?

Mit ipayment sind beide Integrationsarten möglich.


8. Verfügen Sie über eine PCI-DSS Zertifizierung?

1&1 ipayment erfüllt als einer von nur wenigen europäischen Zahlungsanbietern durchgängig seit 2004 die maximalen Anforderungen des PCI DSS. Mit dem erfolgreich absolvierten PCI-DSS-Audit 2011 wurde uns erneut die Einhaltung der höchsten Sicherheitsstufe („Level 1“) attestiert. Die Zertifizierung erfolgte dabei bereits nach PCI-DSS V2.0, was erst ab 2012 verpflichtend ist.


9. Ein Kunde hat besondere Anforderungen in Bezug auf das Payment bzw. die Integration. Bieten Sie auch individuelle Paymentlösungen an?

Mit den flexiblen ipayment-Integrationsmethoden lässt sich ipayment individuell für den jeweiligen Einsatzzweck anpassen. Unter www.1und1.info/downloads/ipayment_Technik-Handbuch_2010-03.pdf steht dafür eine umfangreiche technische Dokumentation zur Verfügung.


10. Für welche Shopsysteme stehen Payment-Schnittstellen zur Verfügung? Sind diese kostenlos verwendbar?

1&1 ipayment ist dank seiner variablen Schnittstellen mit allen gängigen Lösungen kompatibel. Ob für die Nutzung des Moduls Kosten erhoben werden, legt der jeweilige Anbieter fest – unsererseits ist die Leistung kostenfrei. Schnittstellen sind u. a. für folgende Systeme verfügbar:

  • Magento
  • Smartstore
  • CosmoShop
  • Shopware
  • Mondo Shop
  • OXID
  • OSCommerce
  • xt:Commerce

Details und die komplette Liste der unterstützten Shopsysteme sind einsehbar unter www.1und1.info/xml/order/WpIpaymentShopSysteme.

 

11. Wie wird die Anbindung an Akquirer von Ihnen gelöst. Arbeiten Sie hier mit einem bestimmten Dienstleister zusammen oder besteht hier Auswahlmöglichkeit?

Bei der Wahl des Acquirers besteht Wahlfreiheit. Händler können also den Anbieter wählen, der für sie individuell die besten Konditionen bietet oder der ihnen etwa von der Hausbank empfohlen worden ist.


12. Bieten Sie auch Payment-Services für andere Länder an? Wie sehen diese Services aus?

ipayment ist multiwährungsfähig: Kreditkartentransaktionen lassen sich in 196 Währungen abwickeln. Darüber hinaus verfügt ipayment über Schnittstellen zu folgenden international tätigen Acquirern:

 

13. Welche Referenzkunden nutzen Ihre Payment-Dienste?

1&1 ipayment kann grundsätzlich für jedes Unternehmen interessant sein, das Zahlungen online abwickeln möchte – vom kleinen Web-Shop bis hin zum Großkonzern. Genutzt wird die Lösung unter anderem von Avis, einem der führenden Autovermieter weltweit, und vom Söhne-Mannheims-Shop, der Merchandise-Artikel rund um die beliebte Band und den Sänger Xavier Naidoo anbietet. Und selbstverständlich vertrauen neben 1 & 1 selbst auch andere Marken der 1&1 Gruppe wie GMX oder WEB.DE auf ipayment.


14. Wo sehen Sie Ihren USP gegenüber Mitbewerbern?

„Erstens in der Preisstruktur. 1&1 ipayment zählt zu den günstigsten Angeboten in Deutschland und ist standardmäßig mit vielen Funktionen ausgestattet, die bei Wettbewerbern nur gegen teils erheblichen Aufpreis erhältlich sind. So können unsere Kunden etwa ohne Mehrkosten 3D-Secure-Sicherheitsverfahren wie Verified by Visa, MasterCard SecureCode und Maestro SecureCode nutzen oder Risikomanagement-Einstellungen vornehmen, um Betrug zu verhindern und die Zahlungssicherheit zu erhöhen.

Zweitens in der Sicherheit. 1&1 erfüllt als einer von nur wenigen europäischen Zahlungsanbietern durchgängig seit 2004 die maximalen Sicherheitsanforderungen der Kreditkartenindustrie.

Und last but not least in der enormen Flexibilität. Dank vorgefertigter Module kann unsere Lösung ohne Programmierkenntnisse direkt mit den 1&1 E-Shops und vielen weiteren Shop-Systemen wie Magento, Oxid, osCommerce oder xt:Commerce eingesetzt werden.“

Ein kurzer Ausblick 2012 zum Thema Online Payment

Für Sommer 2012 ist unter dem Namen „MyBank“ ein Pilotprojekt geplant, mit dem Verbraucher aus ganz Europa ermöglicht werden soll, Zahlungsaufträge direkt über das Online-Banking Portal ihrer Bank zu erteilen. Dadurch sollen Bedenken und Kaufabbrüche verringert werden, da sich Kunden in einer bekannten Umgebung befinden.

Hinter diesem neuen Payment-Service steht EBA Clearing. Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluss von 52 europäischen und internationalen Banken, der im Juni 1998 gegründet wurde und heute 66 Anteilseignern – darunter die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Landesbank Baden-Württemberg - gehört.

EBA Clearing stellt hierzu derzeit eine Pilotgruppe aus Zahlungsdienstleistern und Online-Händlern für den Start im Sommer 2012 zusammen. Spätestens ab dem dritten Quartal 2012 soll „MyBank“ Schritt für Schritt Online-Kunden in ganz Europa zur Verfügung gestellt werden.

Die neue „MyBank"-Lösung soll auf einem Verfahren namens „Online Banking e-Payment" (OBeP) basieren. OBeP-Lösungen kommen bereits in einigen europäischen Staaten auf nationaler Ebene zum Einsatz. So arbeitet der in Deutschland bekannte Service giropay nach dieser Methode.

Der künftige „MyBank"-Service wird auf dem SEPA-Verfahren (Single Euro Payments Area) beruhen, nichtsdestoweniger aber Zahlungsdienstleister aus ganz Europa einbeziehen. „MyBank" wird zunächst SEPA-Überweisungen und E-Mandate unterstützen. Später soll dann auch das Thema Mobile-Payment integriert werden.

Der Zahlungsablauf sollte sich dabei wie folgt gestalten: Der Endverbraucher wählt bei Kaufabschluss die Zahlungsoption „MyBank" und benennt in einem Zwischenfenster die Bank, bei der er Kunde ist. Dann wird er direkt auf das Online-Banking Portal oder die Zahlungsapplikation seines Anbieters weitergeleitet. Dort loggt er sich wie gewohnt ein. Im geschützten Bereich der Nutzeroberfläche findet er dann die Daten seiner Zahlung, die er freigeben muss, um den Vorgang in Auftrag zu geben.

Besonderes Augenmerk wird nach Angaben von EBA Clearing auf das Thema Sicherheit gelegt. So lag die Ausarbeitung des „MyBank"-Sicherheitskonzepts beim Fraunhofer-Institut.  

Fazit

Die richtigen Zahlungsarten haben mitunter signifikanten Einfluss auf die Conversion und demnach auf den Erfolg eines Online-Shops. Dabei buhlt eine Vielzahl von Dienstleistern um die Gunst der Shopbetreiber. Das Spektrum reicht hier von spezialisierten Anbietern, die nur ein bis zwei Zahlungsarten anbieten, bis hin zu Full-Service-Anbietern, die nahezu alle gängigen Payment-Varianten vereinen.

Hier sollte man im Vorfeld kühlen Kopf bewahren, sehr genau vergleichen und insbesondere auch die Kosten abwägen. Grundsätzlich empfiehlt es sich hier einen erfahrenen E-Commerce-Dienstleister zu Rate zu ziehen, der bei durchaus heiklen Themen wie Vertragslaufzeiten, Deposits und Chargebacks beratend zur Seite steht und Sie durch diesen oftmals undurchsichtigen „Dschungel“ begleitet.

Zur Beruhigung: Auch wenn das Ganze zu Beginn sehr komplex und umfangreich aussieht (was es zum Teil auch tatsächlich ist), haben es auch schon sehr viele andere Shopbetreiber geschafft, hier einen vernünftigen Mix und den passenden Dienstleister zu finden....  

Autor

eStrategy-Redaktion

Josef Willkommer

© 2012 eSTRATEGY-Magazin
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